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wiederholter Ladendiebstahl von geringwertigen Sachen

03.02.2015 18:10 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


22:07
Hallo!

Ich wurde im Oktober bei einem Ladendiebstahl i.H.v. ca. 15 Euro erwischt. Ich habe sofort 75 Euro an die Drogerie überwiesen als 'Vertragsstrafe'. Zu dem Zeitpunkt dieser Tat war ich 20 Jahre alt.

Bezüglich dessen kam im Januar ein Anhörungsbogen, in welchem ich Angaben zu meiner Person und zu meinem Einkommen gemacht habe.

Nun wurde ich heute erneut bei einem Stehlen von Lebensmitteln i.H.v. ebenfalls ca. 15 Euro erwischt. Nachdem meine Personalien aufgenommen wurden, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich 100 Euro 'Vertragsstrafe' innerhalb einer Woche zahlen solle. Die Anzeige würde erst nächste Woche herausgehen, und der Detektiv sagte mir, dass es besser wäre, wenn da die 100 Euro schon gezahlt seien. Jetzt bin ich 21 Jahre alt.

Ich weiß nicht, inwieweit es eine Rolle spielt, dass ich mit 15 schonmal beim Stehlen erwischt wurde. Ich musste 10 Arbeitsstunden in einem Altersheim leisten.

Nun meine Fragen:

1. Was droht mir bezüglich des ersten Diebstahls für eine Strafe?
2. Welche Konsequenzen hat die erste Tat nun für die zweite und welche Strafe droht mir da?
3. Soll ich die 100 Euro Strafe bezahlen?
4. Spielt das alles eine Rolle für meine Zulassung zum Staatsexamen in ca. 5 Jahren?

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für eine Antwort nehmen!

Einsatz editiert am 03.02.2015 18:13:26
03.02.2015 | 19:37

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihren Fragen:

1. Was droht mir bezüglich des ersten Diebstahls für eine Strafe?

Hier ist in der Regel noch Jugendstrafrecht anzuwenden, sodass Ihnen womöglich Sozialstunden drohen. Eine empfindlichere Strafe ist unwahrscheinlich, da Sie die Vertragsstrafe direkt bezahlt haben, es beim Versuch blieb und der Warenwert geringfügig gewesen ist.


2. Welche Konsequenzen hat die erste Tat nun für die zweite und welche Strafe droht mir da?

Ich nehme an, dass diese beiden Taten zusammengefasst werden, allerdings wäre bei der zweiten Tat nicht mehr Jugendrecht anzuwenden. Insgesamt haben Sie daher maximal eine geringe Geldstrafe von ca. 30 Tagessätzen zu erwarten, was einem Monatsnettoeinkommen entspricht. Falls Sie Arbeitslosengeld beziehen sollten, wären das ca. 150 - 300 Euro.

Insgesamt besteht aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Verfahren eingestellt werden. Dies müsste dann mit der Staatsanwaltschaft verhandelt werden, um sich dann wenigstens die Verfahrenskosten zu sparen.

3. Soll ich die 100 Euro Strafe bezahlen?

Sollte die Sache klar sein und Sie den Diebstahl einräumen, sollten Sie die Strafe zahlen, um auch der Staatsanwaltschaft zu zeigen, dass Sie bereits finanziell dadurch belastet sind. Dies erhöht dann die Chance, dass das Gesamtverfahren eingestellt wird.

4. Spielt das alles eine Rolle für meine Zulassung zum Staatsexamen in ca. 5 Jahren?

Dies dürfte keine Konsequenzen haben, solange sich es nicht wieder wiederholt, da selbst bei einer Verurteilung die Eintragungen dann nach fünf Jahren verjährt sind.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 03.02.2015 | 21:44

Heißt das nun konkret, dass es für mich wesentlich günstiger wäre, die Hilfe eines Anwalts in Anspruch zu nehmen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.02.2015 | 22:07

Sehr geehrte Fragestellerin,

mit einem Rechtsanwalt erhöhen sich natürlich die Chancen, dass das Verfahren gegen Sie eingestellt wird. Die Kosten dafür betragen circa 450 € für das außergerichtliche Verfahren. Eine Garantie der Einstellung gibt es zwar nicht, allerdings ist eine Beauftragung in solchen Wiederholungsfällen schon zu empfehlen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die Gebühren dieser Frage würden dann entsprechend angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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