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Betrugsversuch Eintrag Gewerbeverzeichnis

29.07.2014 10:43 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung:

Unberechtigter Eintrag in einem Internet-Gewerbeverzeichnis

Guten Tag,

als Einzeluntenehmer erhielt ich am 26.7.14 ein Postschreiben mit einer Bestätigung/Rechnung in den Eintrag in das "Deutsches Gewerbeverzeichnis" (www.gewerbeverzeichnis-deutschland.com) der Fa. Data Cloud Global Ltd. mit Firmenanschrift auf den Seychellen. Der Rechnung nach soll für den Eintrag 271 € im Jahr gezahlt werden. Dem Schreiben lag eine Kopie eines Fax-Antrages vom 4.7.14 bei. Laut AGB des Anbieters erfolgt die Bestellung eines zahlungspflichtigen Eintrages durch die Unterschrift des Eintragungsantrages und Auftragsannahme und ist ab dem Unterschriftsdatum für eine Mindestlaufzeit von drei Jahren gültig. Der Vertrag kann nicht vor Ablauf dieses Zeitraums gekündigt werden.

Fakt ist, dass ich dieses Fax nicht verschickt habe. Die auf dem Fax verwendete Unterschrift ist nicht meine Unterschrift, sondern ist ein Schriftzug, der früher einmal auf unseren Anschreiben für Kundenkataloganfragen aufgedruckt war.

Ich versende Faxe über ein Internetportal (www.pop-fax.de). An dem Tag wurde tatsächlich ein Fax von meinem Account verschickt worden, so dass ich davon ausgehen muss, dass sich jemand unberechtigterweise Weise Zutritt zu meinem Account bei dem Provider verschafft und anschließend ein gefälschtes Fax versandt hat.

Mein erster Impuls auf das Schreiben ist gewesen, dem Antrag zumindest per E-Mail zu widersprechen. Ich bin mir nicht sicher ob es sinnvoll ist ein Einschreiben auf die Seychellen zu senden, zumal lediglich auf dem Anschreiben eine Hausnummer genannt worden ist (auf der Internetseite gibt es diese Anschrift nicht). Außerdem würde ich den Vorfall polizeilich als Betrug melden.

Bitte teilen Sie mir mit wie ich auf das Schreiben reagieren soll. Gibt es ggfs. Vordrucke für derartige Widerrufsschreiben?

Mit freundlichen Grüßen

29.07.2014 | 11:09

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich würde hier in der Tat dagegen vorgehen und einen Vertragsschluss bestreiten, diesen hilfsweise widerrufen und die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung erklären.

Sodann sollten Sie sich an die Polizei wenden und dieses anzeigen.

Sie können sich zum Beispiel auf das Urteil des LG Köln (Urt. v. 26.09.2007 - Az.: 9 S 139/07 ) berufen, was meines Erachtens ein vergleichbarer Fall ist.

Ich würde denen dieses nur per E-Mail bekannt geben und von einem Schreiben absehen.

Erfahrungsgemäß dürfte dann hier nichts nachkommen.

Sollte dieses dennoch geschehen und insbesondere die Gegenseite gerichtliche Maßnahmen gegen Sie einleiten, so sollten Sie nochmals anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

ANTWORT VON

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