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Erbauseinandersetzung über Position in anderer Erbengemeinschaft

01.07.2014 17:31 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
A und B sind Erben des verstorbenen C.

C war seinerseits Erbe der vorverstorbenen D. Teil des Erbes nach C ist somit seine Position als Miterbe in der Erbengemeinschaft nach D.

A und B möchten sich so einigen, dass B die Position des C in dem Erbe nach D bekommt. B ist selber auch Erbe nach D. Sein Erbteil im Erbe nach D soll damit um den Erbteil von C anwachsen. A möchte mit dem Erbe nach D nichts weiter zu tun haben.

Frage: Kann sich die Erbengemeinschaft nach C so auseinandersetzen, dass B den Erbteil des C am Erbe nach D bekommt? Wie strukturiert man eine solche Vereinbarung?

Einsatz editiert am 01.07.2014 17:41:25
01.07.2014 | 18:55

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

eine solche Konstellation der Auseinandersetzung ist zwar möglich, muss allerdings notariell beurkundet werden und könnte auch nur auf einen Sekundäranspruch gerichtet sein.

Das bedeutet, dass A zunächst noch die eigene Auseinandersetzung anstreben muss, um dann seinen Anteil an B zu übertragen.

Alternativ wäre nur eine komplette Übertragung der Erbanteile auf B möglich, nicht aber nur in Bezug auf einzelne Positionen:

§ 2033 Verfügungsrecht des Miterben

(1) Jeder Miterbe kann über seinen Anteil an dem Nachlass verfügen. Der Vertrag, durch den ein Miterbe über seinen Anteil verfügt, bedarf der notariellen Beurkundung.

(2) Über seinen Anteil an den einzelnen Nachlassgegenständen kann ein Miterbe nicht verfügen.

Ergebnis: Entweder überträgt A seine kompletten Erbschaftsanteile an B und lässt sich dann nach der Auseinandersetzung betreffend der anderen Anteile, die nicht aus der Erbengemeinschaft an D von B auszahlen, oder aber A betreibt die Auseinandersetzung selbst weiter fort und zahlt oder überträgt entsprechend dann B die Anteile aus der Erbengemeinschaft des verstorbenen D.

Eine Übertragung einzelner Ansprüche ist aufgrund der o.g. Vorschrift nicht möglich, da jeweils immer nur Anteile am gesamten Vermögen entstehen und übertragen werden können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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