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Arbeiten in USA für deutschen Arbeitgeber per Telearbeitsplatz für 2 Jahre

14.05.2014 18:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Mein Mann ist Berufssoldat und geht für 2 Jahre begrenzt in die Vereinigten Staaten nach Texas. Er geht über die deutsche Bundeswehr dorthin.

Ich werde ihn für die zwei Jahre begleiten. Nachdem ich meinem Arbeitgeber diese Information gegeben habe und kündigen wollte, bat dieser mich doch weiter für ihn tätig zu bleiben, was ich sehr sehr gerne tun möchte. Ich würde eine Telearbeitsplatz bekommen und via home office ganz normal weiter für die deutsche Firma arbeiten. Ich würde auch das Deutsche Konto behalten usw.

Leider ist dies ja wohl dann doch nicht so einfach und ich bin wirklich inzwischen sehr verwirrt und sogar verzweifelt, weil mir niemand dazu helfen kann. Brauche ich, um dies so durchzuführen eine Arbeitserlaubnis in USA? Ich bin ja auf jeden Fall in USA steuerpflichtig, richtig? Geht das überhaupt ohne eine Arbeitserlaubnis?

Da wir in diesem Jahr im August in die USA gehen, würde dann für dieses Jahr noch die 183 Tage Regel gelten und ich würde dieses Jahr ganz normal in Deutschland Steuern bezahlen und ab nächstem Jahr dann in USA sollte ich der BEschäftigung dort nachgehen?

Können Sie mir helfen, wie mein Arbeitgeber und ich am besten lösen, dass ich in USA weiter für ihn tätig sein kann via home office?
Ich würde mich privat krankenversichern und habe in Deutschland dann für die 2 Jahre auch keinen Wohnsitz etc. Wie sieht das dann mit den Abgaben aus? Was muss mein Arbeitgeber steuerlich dann für mich abführen, und was ich, wenn ich in USA bin?

Ich suche ganz verzweifelt nach einer Möglichkeit, wie ich das Arbeitsverhältnis beibehalten kann, so dass es für mich und den Arbeitgeber noch halbwegs rentabel ist.
Ich habe gehört in Texas zahlt man 30% Steuern auf das gemachte Einkommen, ist das korrekt? Wo kann ich so etwas genau erfahren?

Wie Sie sehen, bin ich wirklich total verzweifelt und habe im Moment auf Grund von vielen widersprüchlichen Aussagen völlig die Orientierung verloren.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen meine Ausgangssituation halbwegs deutlich machen und hoffe auf eine detaillierte, leicht verständliche Auskunft. Gerne können Sie mir auch weitere Anlaufstellen zur Problemlösung geben, denn ich finde wirklich niemanden, der mir in der aktuellen Situation wirklich weiter hilft.


Herzlichen Dank im Voraus.

15.05.2014 | 10:38

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,
ich beantworte Ihre sehr komplexe Frage im Rahmen einer ersten Orientierung:
Zwischen USA und Deutschland besteht das Doppelbesteuerungsabkommen, welches die von Ihnen angesprochene 183-Tage-Regelung enthält. Danach kann der Arbeitnehmer sein Gehalt weiterhin im Heimatstaat Deutschland versteuern, wenn die Aufenthaltsdauer im Einsatzstaat USA weniger als 183 Tage beträgt.
Diese ist aber zunächst nur eine Voraussetzung. Je nachdem, welche Aufgaben Sie haben, kann Ihnen die Regelung auch nichts bringen.
Wird z.B. ein leitender Angestellter für 5 Monate in den USA für die US-Gesellschaft tätig und ist in dieser Zeit in das Unternehmen integriert, spielen die 183 Tage für die Besteuerung in den USA keine Rolle. Werden die Voraussetzungen dafür missachtet, wird dies als Steuerhinterziehung gewertet. Neben der Bestrafung droht dann ein Einreiseverbot in den USA.
Eine weitere Weiche, die Sie stellen müsssen und entscheiden ist, ob Sie während der Tätigkeit in den USA Ihren bisherigen Wohnsitz in Deutschland aufgeben.
Dann nämlich stehen alle Steuern aus nicht selbstständiger Arbeit den USA zu – unabhängig davon, wie lange der Arbeitsaufenthalt dauert.
Eine Arbeitserlaubnis brauchen Sie ohnehin.
Ich hoffe Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben.


ANTWORT VON

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