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Mögliche Verleumdung - lohnt sich eine Strafanzeige?

| 09.03.2014 10:46 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Es handelte sich um Strafrecht, dort Verleumdung und üble Nachrede.

Guten Tag,

ich bin hin und wieder journalistisch tätitg.

In einem Text, der auf einem Blog veröffentlicht wurde, stört sich der Autor an Aussagen, die ich in zwei Artikeln getroffen habe. Die Interpretation des Blog-Autors geht so weit, dass er mir Straftaten vorwirft.

So wirft mir der Blog-Autor vor, ich würde Personen verleumden und beleidigen. Nach meiner Auffassung handelt es sich bei den mir unterstellten Tätigkeiten "Verleumdung" und "Beleidigung" um Straftaten (StGB § 187 bzw. § 185) - der Autor unterstellt mir demnach, diese Straftaten in meinen Texten begangen zu haben.

Einen Beleg dafür zu bringen, ist er allerdings nicht in der Lage. Es scheint vielmehr so zu sein, dass der Blog-Autor sich einer Organisation zugehörig fühlt, über die ich kritisch berichtet habe.

Stellt die Unterstellung des Blog-Autors, ich würde Personen beleidigen bzw. verleumden tatsächlich selbst eine Verleumdung dar? Wenn ja, wie kann ich mich gegen solche Behauptungen wehren? Lohnt sich eine Strafanzeige?
09.03.2014 | 11:56

Antwort

von


(265)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Ich verstehe Sie so, dass der Autor seine Kritik an Ihren Texten mit der Unterstellung, es handele sich dabei um Verleumdung etc.Ihrerseits, öffentlich in dem besagten Blog eingestellt hat.

Dies könnte in der Tat eine Verleumdung zu Ihrem Nachteil darstellen. Um dies genau beurteilen zu können, müsste man jedoch auch Ihren Textbeitrag prüfen.

Nach aller Erfahrung dürfte sich eine Strafanzeige kaum lohnen. Wahrscheinlich wird ein solches Ermittlungsverfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt werden.

Sie können jedoch ggf. auch zivilrechtlich vorgehen, in dem Sie gegenüber dem Gegner Ihren Unterlassungsanspruch durchsetzen. Auch hier müsste aber zunächst Ihr Text geprüft werden.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick geboten zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt

www.zimmlinghaus.de


Bewertung des Fragestellers 09.03.2014 | 13:02

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