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Verläumdung/ üble Nachrede

| 21.02.2014 19:42 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Ich kümmere mich um den Haushalt seid Mai 2014 meiner Mutter und habe damals auch eine Generalvollmacht von Ihr dafür unterschreiben lassen.

Nun hat Sie mich vor 3 Monaten gebeten, das Sie zu mir in die Stadt ziehen möchte, da Sie gesundheitlich desöffteren im Krankenhaus lag.

Natürlich habe ich alles in die Wege geleitet und dem Umzug organisiert.
Leider war Sie finanziell nicht in der Lage die Kosten zu tragen und ich habe diese vorgestreckt. Kein Problem für mich. Man hilft ja gerne.

Dort ist uns als Familie aufgefallen, das meine Mutter nicht mehr alleine zurecht kommt und mehr Unterstützung braucht.

Sie wohnt in einer 2 Zimmer Wohnung alleine mit Ihrer Katze und ich die Tochter gehe am Tag 2 mal die Woche zum Putzen, jeden Tag Mittagessen vorbeibringen oder Einkaufen und mich um Ihre Finanzen kümmern.

Sie gab mir auch Ihre EC Karte da Sie diese schon zweimal in dieser kurzen Zeit verloren bzw. Sperren lassen musste. Ebendfalls wurde hier ein neues Konto eröffnet wo ich auch einen Zugriff habe.

Ich habe seid Februar ein Haushaltbuch angelegt und alle Rechnungen aufgehoben als Nachweis für meine Schwester, falls Sie das mal einsehen möchte.

Nun hat die Hausärztin bei meiner Mutter eine Demenz festgestellt. Ich habe auch gleich einen Antrag auf Pflegestufe gestellt und erhalten.

Jetzt wieder ein Umzug in ein Betreutes Wohnen.

Das eigendliche Problem ist, das meinen Mutter sich bei jeden über mich beschwert, wie Schlecht ich doch wäre, Sie bekomme nichts zu Essen und Sie bekommt auch kein Geld.

Sie läuft jeden Tag zur Bank und fragt nach Geld ( bekommt aber nichts,da ich ja die Karte verwalte) jeden Tag bekommt Sie von mir 10,- Euro oder manchmal sagt Sie " Ich brauche mehr Geld" und wenn ich frage für was, sagt Sie nur "weiß ich nicht".
Gestern komme ich nach dem Einkauf zu meiner Mutter, sitzen dort 2 Nichten von Ihr.

Meine Mutter hat sich natürlich über mich Beschwert und Sie wollten mal nach den Rechten schauen ( Übrigens das letzte mal vor 3 Jahren waren die Nichten zur Beerdigung meines Vaters da) sehr komisch.

Sie Verurteilten mich, das ich das Konto von meiner Mutter ins Minus getrieben habe das ich Vorbestraft bin ( Insollvens beendet seid Dezember 2013 ) was nicht stimmt und Sie trauen mir nicht.

Meiner Mutter zu Liebe habe ich Ihren Nichten die Kontoauszüge Rechnungen usw. gezeigt und Sie kamen sich sehr wichtig vor uhd die Krönung da fehlen ja Rechnungen, da fehlen Nachweise, wo ist das Geld hin???

Immerhin bin ich 50. Jahre alt, habe einen gutgezahlten Job. Eine Familie, Enkelkinder. Ich brauche das Geld meiner Mutter nicht und ausserdem stehe ich in Verbindung mit der Bank, die mich anrufen wenn es Probleme gib.

Tja und meine Mutter weiß von nichts wenn man Sie Fragt, möchte nur Ihre Ruhe haben.

Heute bekam ich dann einen Anruf von diese Cousine, die gleich wieder mich als Vorbestraft und das Konto meiner Muttre ins Minus treibe und Sie zeigt mich an.

Ok, ich sagte Ihr das nenne ich Erbschleicherrei und Sie möchte uns in Ruhe lassen und habe aufgelegt.

Meine Frage dazu ist, "was kann ich tuen- soll ich eine Anzeige wegen Verläumdung/Nachrede bei der Polizei angeben?

Sie wohnt ungefähr 500 km von mir entfernt, so oft sehe ich Sie wahrscheinlich nicht.

Haben Sie vieleicht einen Rat für mich. Da wäre mir schon geholfen.

Vielen Dank für Ihre Zeit!







Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die gestellte Frage-es wäre gut nachvollziehbar, wenn Sie verärgert sind. Grade im familiären Kreis wiegen ehrverletzende Äußerungen besonders schwer, zumal man ihnen mit rechtlichen Mitteln nicht immer begegnen kann.

Leider sind die juristischen Möglichkeiten eingeschränkt, oft hilft es aber, der Gegenseite mitzuteilen, dass man sich bereits anwaltlichen Rat eingeholt hat bzw. vertreten lässt. Danach ist erfahrungsgemäß erst einmal Ruhe.

Sofern es berechtigte Interessen nicht gebieten, ist Verleumdung strafbar, wenn jemand entgegen besserem Wissen Tatsachen behauptet, um einen anderen herabzuwürdigen. Ähnlich verhält es sich bei einer üblen Nachrede, wenn erweislich nicht wahre Tatsachen verbreitet werden, § 186 StGB .

Sie haben in beiden Fällen stets die Möglichkeit, bei der Polizei Anzeige zu machen; die Staatsanwaltschaft wird dann prüfen, ob sie dem nachgeht und Maßnahmen ergreift. Die Anzeige ist an keine besonderen Voraussetzungen gebunden; die Polizei ist verpflichtet, diese aufzunehmen.

Sollte es ein weiteres Gespräch mit der Cusine geben, könnten Sie darauf hinweisen, dass Sie sich anwaltlich haben beraten lassen. Wenn man weiterhin schlecht über Sie reden wird, können Sie mit einer Anzeige bzw. Strafverfolgung drohen-danach sollte Ruhe sein. Auch die falsche Verdächtigung ist übrigens strafbar, darauf können Sie auch hinweisen.

Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und wünsche Ihrer Familie alles gute. Sollte sich der Streit vertiefen, können Sie gerne auf mich zurückgreifen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Asthoff

Bewertung des Fragestellers 21.02.2014 | 20:26

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Ich bin erstmal vorbereitet wenn es zu weiteren Verleumdungen kommen wird. Gerne nehme ich den Rat und und werde Anzeige erstatten. Damit der Spielraum dieser Vollmacht rechtlich gültig ist werde ich diese Beglaubigen lassen. Wenn möglich!

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