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Bezahlung stille Feiertage Teil 2

21.01.2014 10:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Es geht um den Anspruch auf Entgeltfortzahlung an Feiertagen bei einer Sieben-Tage-Woche. Hierbei kann derjenige die Feiertagsvergütung verlangen, der laut Arbeitsplan an dem Feiertag hätte arbeiten müssen. Der Arbeitsplan darf nicht vom Arbeitgeber wegen der Feiertage geändert werden.

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Jetzt noch spezielle Frage:

Wir sind 2 Vollzeitkraefte (im Schnitt 180/190 Std)und 2 Teilzeitkräfte (80/120 Std im Monat).

Wir haben nicht mit allen Mitarbeitern (Vollzeitkraefte 8 Std - Teilzeitkräfte 4 Std) geschrieben - sondern nur jeweils 2 Mitarbeiter mit den Stunden die angefallen wären.

Durch Ihre Beantwortung ist damit geklärt, dass
-Aschermittwoch
-Gründonnerstag
-Karfreitag
-Buss- und Bettag
bezahlt werden müssen. Richtig?

Wie ist es nun mit
-Karsamstag
-Allerheiligen
-Volkstrauertag
-Totensonntag
die auf Samstag/Sonntag fallen, da wir ja eine 7-Tage - Woche arbeiten?

In unserem Arbeitsvertrag steht:
Die tägliche Öffnungszeit in der jeweiligen Spielothek ist momentan Montag - Samstag von 9 bis 3 Uhr sowie Sonn- und Feiertags von 11 bis 3 uhr, wobei die Arbeitsleistung auf Weisung des Arbeitgebers von Montag bis Samstag sowie an Sonn - und Feiertagen zu erbringen ist. Die tägliche Arbeitszeit richtet sich nach den betrieblichen Belangen.
Der AN verpflichtet sich zum Wechselschichtdienst (2 oder 3 Wechselschichten, je nach Öffnungszeiten) auch an Sonn- und Feiertagen.
Der Umfang der täglichen Arbeitszeit wird vom AG festgelegt, wobei die tägliche Arbeitszeit zwischen 1 Std und 10 Std liegen kann.

21.01.2014 | 11:20

Antwort

von


(579)
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Tel: 0202 76988091
Web: http://www.kanzlei-scheibeler.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt, wobei ich wie gewünscht mit geringer Detailtiefe ausführe:

Im Hinblick auf die Feiertagsvergütung kommt es darauf an, ob der betreffende Arbeitnehmer laut Schichtplan an dem jeweiligen Tag hätte arbeiten müssen. Üblicherweise ist es ja so, dass es feste Schichtpläne gibt, ein bestimmter Arbeitnehmer hat immer das zweite Wochenende frei o.ä. Fällt der Feiertag dann auf sein ohnehin freies Wochenende, kann er keine Feiertagsvergütung langen. Anders ist dies, wenn er hätte arbeiten müssen. Hierbei darf der Arbeitgeber den Schichtplan nicht wegen der Feiertage umstellen.

Bezüglich des Karsamstag müsste zudem das für Ihr Bundesland geltende Feiertagsgesetz geprüft werden, ob dies ein stiller Feiertag ist. Leider kann ich Ihren Wohn- bzw. Arbeitsort nicht sehen. Hier in NRW wäre jedenfalls der Betrieb von Spielhallen erlaubt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler
Fachanwältin für Arbeitsrecht

ANTWORT VON

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