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Fotoveröffentlichung bei Facebook

| 08.01.2014 17:43 |
Preis: ***,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Vorsicht bei der Veröffentlichung von Fotos minderjähriger Kinder auf Facebook. Hier könnten sorgerechtsberechtigte Elternteile im Namen des Kindes Unterlassungs- und Schadnesersatzansprüche wegen der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes des Kindes geltend machen.

Ich lebe seit ein paar Monaten mit meiner Freundin und ihrem 18 Monate altem Sohn zusammen. An Heiligabend ist ein Foto von uns entstanden, welches ich bei Facebook als Profilfoto verwendet habe. Jetzt verklagt mich der Vater des Kindes. Worauf weis ich nicht.
Ist das rechtens? Wenn die Mutter mir das Einverständnis gibt?
Und der nächste Punkt wäre: Der Vater des Kindes hatte keinerlei Möglichkeiten auf mein Profil zu kommen.
Habe ich irgend eine Chance mit einer Gegenanzeige, weil er mich quasi stalkt?
Weil er versucht alles um mich und meine Partnerin wieder auseinander zu bringen.
Die beiden stecken noch im Trennungsjahr.

08.01.2014 | 18:13

Antwort

von


(817)
Langener Landstraße 266
27578 Bremerhaven
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, verklagte Sie der leibliche Vater des Kindes.
Um herauszufinden, worauf der Vater Sie verklagt, müsste man einmal die Klageschrift prüfen.

Nach meiner Einschätzung und Erfahrung gehe ich davon aus, dass er Sie auf Unterlassung und gegebenenfalls Schadensersatz im Namen des Kindes als Vertreter des Kindes in Anspruch nimmt.

Grundsätzlich ist ein solches Vorgehen möglich, sofern der Vater zumindest das gemeinsame Sorgerecht hat. Damit ein Elternteil nämlich sein Kind wirksam im Rechtsverkehr vertreten kann, also beispielsweise auch im Rahmen einer Zivilklage Rechte des Kindes geltend machen kann (hier allgemeines Persönlichkeitsrecht am eigenen Bild), müsste dieser Elternteil das Sorgerecht haben.

Sofern also der Vater nicht das Sorgerecht hätte und die Mutter einverstanden ist, wäre eine Klage unzulässig. Das müsste in Ihrem Einzelfall geprüft werden.

Hier sehe ich aber vor allem einen anderen wichtigen Aspekt: Nach Ihrer Schilderung liegt offensichtlich bereits eine Klage vor, so dass Fristen laufen.

Insbesondere müssten Sie innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung erklären, ob Sie sich gegen die Klage verteidigen möchten oder nicht. Sollten Sie diese Frist versäumen, könnten Sie grundsätzlich ein Versäumnisurteil erhalten und würden ohne Gegenwehr verurteilt werden können.

Um dieses zu verhindern, sollten Sie schnellstmöglich einen im Urheberrecht und Internetrecht erfahrenen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen. Sehr gerne können Sie sich auch an meine Kanzlei wenden, ich verfüge über umfassende langjährige Erfahrungen in diesen Rechtsgebieten. Im Falle einer weiteren Beauftragung würde ich Ihnen die hier geleisteten Erstberatungskosten in voller Höhe auf das weitere Honorar anrechnen.

Bei Interesse können Sie mich (natürlich zunächst völlig kostenlos und unverbindlich) telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.


Ich hoffe geholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochabend!


Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla
Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Bewertung des Fragestellers 08.01.2014 | 20:30

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