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Betreuung bei geteiltem Sorgerecht

26.04.2007 16:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich, Mutter von fast 4jähriger Tochter, lebe seit 1 1/2 Jahren vom Vater des Kindes getrennt. Haben geteiltes Sorgerecht, daß ich freiwillig vor der Geburt erteilt habe.
Kind ist polizeilich seit 1 Jahr bei mir gemeldet. Kind geht alle 14Tage von Freitag nach dem Kindergarten bis Mo. morgen in den Kindergarten zum Vater und jede Woche 1 Nachmittag und 1 Nacht. Der Kindergarten liegt ca.300m von meiner Wohnung entfernt.
Diese Regelung wurde per Mediator und Anwalt festgelegt.
Vater wollte Betreuung 50/ 50 .
Jedoch wäre diese Regelung für Ihn nur mit Unterstützung seiner Mutter ( Oma des Kindes) die im gleichen Haus wohnt zu realisieren gewesen.
Vater ist selbstständig und geht keiner geregelten Arbeit nach.

Kann der Vater das Kind ,wenn er es in der Woche betreut, am nächsten morgen ,einfach nur so , nicht in den Kindergarten geben?? und mit ihm zu hause spielen ??

Was muss ich als Mutter an Ferienzeiten zustimmen ??

Kind ist in einem Sportverein angemeldet . Beitrag zahle ich.
Kind soll jede Woche Dienstag von 15-16 Uhr an dem Sportunterricht teilnehmen.
Da meine Tochter alle 14Tage beim Vater ist und er diesen Unterricht mit Ihr nicht unterstützt bzw. regelmässig mit Ihr hingeht ,
kann ich Ihm vorschreiben , den Tag mit mir zu Tauschen oder , wenn er dazu nicht bereit ist , den Betreuúngstag mit seiner Tochter fallen lassen ??

Ich habe noch viele Fragen , aber freue mich, wenn mir zunächst diese Fragen beantwortet werden könnten .

Im Voraus besten Dank

U.










Sehr geehrte Ratsuchende,


so, wie der Vater es sich vorstellt, geht es nicht.

Das Kind muss auch gerade in dem Alter eine gewisse Kontinuität erfahren, wozu auch der regelmäßige Besuch des Kindergartens gehört, sofern nicht gewichtige Gründe für den Nichtbesuch bestehen.

Diese Gründe sind aber hier nicht gegeben. Allein der Wunsch des Vaters, mit dem Kind zu spielen (wenn es ihm gerade passt) zeigt vielmehr deutlich, dass der Vater hier SEINE Interessen der Kontinuität und damit dem Kindeswohl vorab stellt.


Gleiches gilt für den Sportunterricht, da auch dieser für die Kindesentwicklung wichtig ist.


Ändert der Vater sein Verhalten nicht, werden Sie hier in der Tat um eine Neuregelung nicht herumkommen.


Bezüglich der Ferien ist es so, dass die Gerichte immer mehr zu einer Halbierung der Ferienzeit bezüglich des Aufenthaltes tendieren. Hierauf werden Sie sich dann auch einstellen müssen.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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