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Hausverkauf / haftungspflicht

26.11.2013 14:01 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Anwälte,

Im November 2007 haben wir unser Haus verkauft, Grund des Hausverkaufs war unsere Scheidung. Das Haus ist ein Einfamilienhaus welches wir 1994 durch ein Bauunternehmen erweitert und komplett verklinkert haben.
Jetzt nach 6 Jahren meldet sich der Käufer und beschuldigt uns, wir hätten Mängel verschwiegen, an den Fensterstürzen fallen Klinkersteine ab.
Im Notarvertrag wurde die Sachmängelhaftung wie auch üblich ausgeschlossen.
Der Käufer behauptet auch Nachbarn und ein Baugutachter würden bestätigen, dass dieser Mangel schon früher bestand, ein Gutachten scheint es jedoch nicht zu geben. Es ist schon richtig, dass wir vor dem Hausverkauf an einem Fenster 2 Klinker nachkleben mussten, aber dieses sehen wir als Instandhaltung an.
Fakt ist, wir wussten nicht dass nach 19 Jahren die Klinker abfallen und dass wir die Beschuldigung des Käufers ja so nicht stehen lassen können, er behauptet 10 Jahre wären wir noch in der Pflicht?
Wie sollen wir uns verhalten?
Wie formulieren wir ein Schreiben an den Käufer?
Müssen wir uns gleich einen Anwalt nehmen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:



Bei der Sachmangelhaftung haften Sie nur dafür, dass die Kaufsache die vereinbarte Eigenschaft hat. Eine Haltbarkeitsgarantie besteht hierbei nicht. Eine Sachmangelhaftung wurde von Ihnen ausgeschlossen. Dieser Ausschluss wirkt nur für Mängel, die Sie nicht arglistig (mit Wissen) bei einer Aufklärungspflicht verschwiegen haben. Da der Käufer vom Alter des Gebäudes wusste, musste er damit rechnen, dass bereits Instandhaltungsarbeiten vorgenommen wurden. Daher gehe ich nicht von einem arglistig verschwiegenen Mangel aus. Hierauf kommt es allerdings auch nicht an. Gemäß § 438 Abs. 2a BGB verjähren Rechte wegen eines Mangels an einem Bauwerk bereits nach 5 Jahren. Somit müssen Sie ggf. die Einrede der Verjährung geltend machen. Hierfür benötigen Sie keinen Anwalt. Sie sollten die Gegenseite schriftlich auf die Verjährung hinweisen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Diplom - Jurist, LL.M. Sebastian Scharrer, Rechtsanwalt

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