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Aufhebung der Nachlassverwaltung

04.10.2013 13:07 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Vorinformation:

Nachlassverwaltung wurde von den gesetzlichen Erben laut Erbschein beantragt, da der Vermächtnisnehmer Z ( unser Bruder, selbst Rechtsanwalt) durch zahlreiche Schriftstücke und Beantwortung dieser durch unseren RA, uns enorme Rechtsanwaltkosten aufgebürdet hat.
Nachdem Z sich zwischen dem Pflichtteil und dem Vermächtnis für das Vermächtnis entschieden hat, hat er nun kein Veto mehr. Das Vermächtnis wurde ausgezahlt und er hat schriftlich auf gegenseitige Ansprüche verzichtet. 2013.

Der Nachlass ist nicht überschuldet. Es muss eine Wohnung verkauft werden, die sich aber zur Zeit durch Mieteinnahmen trägt. Um weitere Unkosten zu vermeiden wollen die gesetzlichen Erben (laut Erbschein) die Nachlassverwaltung auflösen, damit nach Verkauf der Wohnung, Bezahlung des Nachlassverwalters und der Gläubiger auch noch was übrig bleibt. Sollte sich der Nachlassverwalter noch weiterhin mit den Aufgaben der Erbauseinandersetzung befassen, bleibt nicht mehr viel übrig bei dem Stundenlohn von 150 €.



Text des Antrages auf Nachlassverwaltung 2012:
..............:

Unser Bruder Person Z hat zunächst die Anordnung der Nachlassverwaltung beantragt, hat seinen Antrag aber wieder zurückgezogen, als das Gericht Herrn Rechtsanwalt .X. zum Nachlassverwalter bestimmt hat.

Wir, d.h. meine Schwester, A, und ich B beantragen nunmehr unsererseits

Anordnung der Nachlassverwaltung und schlagen vor, Rechtsanwalt X zum Nachlassverwalter zu bestimmen.

Die Anordnung der Nachlassverwaltung ist zur Herbeiführung der Haftungsbeschränkung auf den Nachlass sowie zur Sicherung des Nachlasses erforderlich.

Text Beschluss 2012:


Beschluss
In der Nachlass-Sache
Herrn….
verstorben am ….,
zuletzt wohnhaft gewesen……
wird auf Antrag

a) seiner Tochter A
b) seiner Tochter B

Nachlassverwaltung angeordnet.
Zum Nachlassverwalter wird bestellt:

Rechtsanwalt M

Die Nachlassverwaltung wird berufsmäßig geführt.

Amtsgericht:


Bedarf es hier einer besonderen schriftliche Begründung, damit das Nachlassgericht die Verwaltung auflöst? Wenn ja welche wäre in unserem Falle richtig? Muss das Gericht dem Antrag statt geben?

Vielen Dank für Ihre Antwort!


04.10.2013 | 14:36

Antwort

von


(111)
Marburger Straße 5
10789 Berlin
Tel: 030 219 62 880
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Der Antrag auf Aufhebung der Nachlassverwaltung kann schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle beim Nachlassgericht gestellt werden. Diesem ist statt zu geben, wenn gem. $1986 BGB alle Verbindlichkeiten des Nachlasses berichtigt wurden. Dies scheint vorliegend durch Auszahlung des Vermächtnisses der Fall zu sein, diesen Sachverhalt sollten Sie so mit im Antrag schildern. Dann wäre diesem stattzugeben und der Aufhebungsbeschluss würde ergehen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Nadiraschwili, Rechtsanwaltt


Rechtsanwalt Alexander Nadiraschwili, LL.M.
Fachanwalt für Steuerrecht

ANTWORT VON

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