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Vorwurf Diebstahl

11.06.2013 19:34 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Eine genauere Prognose des zu erwartenden Verfahrensausgang kann erst nach vollständiger Akteneinsicht erfolgen. Erst durch diese ist es möglich, belastende Aussagen und aufgefundene Spuren im Gesamtzusammenhang zu beurteilen.

Liebes Community,

ich habe mit einem klassen kameraden bei einem anderen klassen kameraden geschlafen wir wollten uns an unsere präsentation setzen und sie fertigstellen. ich komme mal lieber direkt auf das thema, nach ca. 2 wochen habe ich mitbekommen das aus der Wohnung des klassen kameraden 4000$ fehlt und das seinemutter mich und den anderen klassen kameraden beschuldigt. Nach 1-2 wochen habe ich eine vorladung zur polizei gekriegt und war dort und der polizist sagte mir das mein klassen kamerad gesagt hätte das wir es zusammen gestohlen hätten und es ausgegeben hätten. Dann gab es noch ein fall wo von dem selben klassenkamerad aber diesesmal von seiner oma aus dem tresor 11.000 Euro gestohlen wurde. Obwohl ich nicht dabei war hat mein klassenkamerad in seiner aussage erzählt das ich ihn bedroht hätte und dann das Geld mit ihm geteilt hätte. Doch davor hat dieser klassenkamerd mir und anderen klassenkameraden sehr vieles ausgegeben (kleidung,instrumente etc.) auch aus diesem grund geht die Polizei avon aus, dass ich bei dem Diebstahl mitgemacht habe. Was für eine chance besteht das ich unschuldig daraus kommen kann? es wurden auch finger abdrücke und DNA test´s gemacht.

Hierbei ist das Problem, dass ich im Laufe des Abends wo der Diebstahl stattgefunden hat auch in dem Schlafzimmer war und die Kommode angefasst habe (wo das gestohlene Geld drin war).

Ich bin erst 15 Jahre alt und verzweifelt da ich nicht weiss, wie ich aus dieser Sache rauskommen werde. Wofür ich mich für jede hilfreiche Antwort besonders bedanke...

Meine Eltern haben erstmal mir keine Aussage machen lassen da der Polizist in aggresiver stimmung der meinung war das ich Lüge und bei dem Diebstahl mitgemacht habe.

11.06.2013 | 20:05

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts. Erlauben Sie mir zuvor jedoch den Hinweis, dass es sich hier um eine Ersteinschätzung handelt, die eine persönliche Beratung in der Regel nicht zu Ersetzen vermag. Zudem haben Sie sich entschieden, den Mindestbeitrag für die Beantwortung Ihrer Anfrage anzubieten, weshalb ich davon ausgehe, das in der Tat nur eine erste Grobeinschätzung für das weitere Vorgehen erbeten wird. Etwas anderes wäre ohne vorherige Akteneinsicht angesichts des geschilderten Sachverhalts auch kaum möglich.

Sie sollten sich mit dieser Angelegenheit dringend an einen Strafverteidiger wenden und diesen mit Ihrer Verteidigung beauftragen. Auch wenn in Ihrem Fall das Jugendstrafrecht Anwendung finden wird, ist im Falle einer Verurteilung nicht zuletzt wegen des wiederholten Vorwurfs und der vorgeworfenen Schadenshöhe mit empfindlichen Sanktionen zu rechnen.
Nach vollumfänglicher Akteneinsicht wird mit Ihrem Verteidiger zu erörtern sein, warum Ihr Klassenkamerad Sie zu Unrecht belastet. In diesem Zusammenhang wird dann auch eine genauere Betrachtung möglicherweise vorliegender DNA-Spuren und deren Auswertung möglich sein, um zu erörtern, ob es für diese eine plausible (überprüfbare) Alternativerklärung gibt. Allein der Umstand der gemeinsamen Übernachtung dürfte hierzu noch nicht ausreichen.
Bis zu einer Besprechung mit einem Verteidiger sollten Sie dem Rat Ihrer Eltern folgen und keine (weiteren) Angaben gegenüber den Ermittlungsbehörden machen. Dazu sind Sie als Beschuldigter nicht verpflichtet. Auch einen Besuch bei der Jugendgerichtshilfe, zu dem Sie vermutlich bald eingeladen werden, sollten Sie nur in Abstimmung mit Ihrem Anwalt wahrnehmen.

Wie hoch dann letztlich die Chancen zu bewerten sind freigesprochen zu werden, lässt sich dann besser, wie bereits gesagt, erst nach vollständiger Akteneinsicht beurteilen.
Ich hoffe, Ihnen im Rahmen der hier bestehenden Möglichkeiten dennoch einen ersten Einblick in die Situation verschafft zu haben. Sollten sich diesbezüglich noch Nachfragen ergeben haben, nutzen Sie die für Sie kostenlose Nachfragefunktion, oder kontaktieren Sie mich gern direkt.

Mit freundlichem Gruß


Rechtsanwalt Matthias Düllberg
Fachanwalt für Strafrecht

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