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Krankenversicherung während Elternzeit

| 06.06.2013 17:02 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Ausgangssituation:
Ich bin in PKV versichert, meine Frau ist in GKV freiwillig versichert.
Wir erwarten demnächst Nachwuchs und wollen wissen, welche Möglichkeiten gibt es die Beiträge zur GKV meiner Frau klein zu halten.

Mein Wissensstand ist folgender: Meine Frau muss einen vollen Beitrag zur KV zahlen, da mein Einkommen zu 50% zu Beitragsberechnung herangezogen wird.
Eine Reduzierung der Arbeitszeit meiner Frau, damit sie wieder unter die Beitragsbemessungsgrenze kommt, ist für sie nicht machbar.

Wäre eine Möglichkeit für meine Frau eine geringfügige Beschäftigung (Mini- oder MidiJob) schon vor der Geburt aufzunehmen.
Wenn dies ein Weg zur Reduzierung der KV Beiträge ist, wie hoch bzw. niedrig darf diese ausfallen?
Welche Auswirkungen hat dies auf das Elterngeld?

Es gibt einen ähnlichen Beitrag von Ihrem Kollegen: http://www.frag-einen-anwalt.de/Krankenversicherung-waehrend-Elternzeit-__f180576.html

Vielen Dank.

Sehr gerehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Anfrage. Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum dafür gedacht ist, einen ersten Eindruck zu der Rechtslage zu vermitteln. Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Teilen des Sachverhalts kann es durchaus zu einer anderen rechtlichen Beurteilung kommen.

Es wäre in der Tat so, dass Ihre Frau während der Elternzeit weiterhin Ihren Krankenversicherungsbeitrag zahlen müsste. Wenn Ihre Frau jedoch noch während der Schwangerschaft in eine versicherungspflichtige Tätigkeit wechseln könnte, müsste Sie während der Elternzeit keinen
Krankenversicherungsbeitrag zahlen. Erforderlich wäre aber wenigstens ein Midijob, d.h.sie müsste mindestens 450,01 € monatlich verdienen. Ein Minijob bis max. 450,00 € ist insoweit nicht ausreichend. Zwar werden auch hier pauschale Beiträge für die Krankenversicherung abgeführt, jedoch wird durch diese keine eigene Versicherung begründet. Daher eignet sich diese Möglichkeit nur für Ehepartner, die über die Familienversicherung in der GKV versichert sind. Dies ist bei Ihnen aber gerade nicht der Fall.

Ein Midijob neben der Haupttätigkeit würde jedoch nicht zu der gewünschten Versicherungspflicht führen, da im Rahmen der freiwilligen Versicherung die gesamten Einkünfte berücksichtigt werden.

Der Wechsel zu einer geringer vergüteten Tätigkeit würde sich bei der Höhe des Elterngeldes auswirken, da dieses nach dem durchschnittlichen Einkommen in den letzten 12 Monate berechnet wird. Dieses wäre dann natürlich niedriger.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann, Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 07.06.2013 | 11:08

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