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Anzeige wegen Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung

11.05.2013 12:45 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


20:08

Sehr geehrte Damen und Herren,
und zwar habe ich heute Post von der Polizei bekommen... mir wird vorgeworfen vor 2 Wochen einen Türsteher mit den Worten: DU BIST EIN NAZI beleidigt und geschlagen zu haben!
Meine Schilderung:
Es war ein ganz normaler Abend inner einer Bar/ Diskothek, als sich mein Freund an einer Glasscherbe am Ellenbogen geschnitten hat und viel geblutet hat, bekamen wir von der Bewirtung ein Handtuch zur Blutstillung. Als dieses irgendwann der Türsteher mitbekommen hat und die Blutung nicht richtig aufhörte wurden wir herausbefördert! Vor der Tür dann kam es zu einer Diskussion mit beiden Türstehern und meinem Freund und mir! Als diese dann immer ernster wurde kamen Beleidigungen von beiden Seiten hinzu. Der eine Türsteher der im endefekt auch die Anzeige gestellt hat, beleidigte meine Mutter als Hure, ich beldeidigte ihn zurück, wer angefangen hat weiß ich nicht, kann aber wegen des Alkoholkonsums 1,4 promille später durch die Polizei festgestellt, nicht mehr genaus sagen auf welche Art und Weise und ob der Satz DU BIST EIN NAZI gefallen ist. Weiter kam es dann zu einer Rangelei und Schupserei mit dem Türsteher. erstmal keine sichtbaren Verletzungen. Ich kann mich nicht erinner das Feuste auf welche Art auch immer Geflogen sind! Da auch der Türsteher ca 2 Köpfe größer als ich ist! Dann riefen die Türsteher irgendwann die Polizei, die alles aufnahmen und mir und meinem Freund einen Platzverweiss für den Abend gaben! Es gibt auch eine kleine Vorgeschichte, denn der besagte Türsteher hat mir ca. vor einem 3/4 Jahr schon mehrmals den Eintritt in mehrere Gaststätte verweigert, da ich ihm damals schon einmal durch übermäßigen Alkoholkonsum aufgefallen bin und hatte mich damit sowieso auf dem Kieker!
Später am Abend ist die Polizei wieder auf mich aufmerksam geworden, da ich etwas gegen Passanten gepöbelt habe, ich versuchte vor ihnen zu fliehen, daraufhin sperrten sie mich eine Nacht in die Ausnüchterungszelle, davon steht aber jetzt in dem Schreiben der Polizei nichts!
Meine Frage jetzt: Wie soll ich vorgehen mit meiner schriftlichen Äußerung? Soll ich mir einen Anwalt nehmen? Mit welchen folgen habe ich zu rechnen?

Mit bestem Dank und freundlichem gruß

11.05.2013 | 13:13

Antwort

von


(143)
Mühltorstr. 9/1
71364 Winnenden
Tel: 07195/589260
Web: http://www.rems-murr-kanzlei.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, daß dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine persönliche Beratung kann durch Ihre Anfrage nicht ersetzt werden.

Sie sollten auf die Vorladung, bzw. Aufforderung der Polizei sich schriftlich zu den Ereignissen zu äußern, nicht eingehen.

Sie sind allenfalls dazu verpflichtet Ihre Personalien anzugeben. Zur Sache müssen Sie sich nicht einlassen.

Ich rate Ihnen auch zunächst keine Angaben zu machen. Beauftragen Sie einen Anwalt, denn nur dieser kann Akteneinsicht beantragen. Mit Hilfe dieser Informationen können Sie dann mit diesem gemeinsam alles weitere Erörtern.

Eventuell steht hier eine Strafbarkeit wegen Körperverletzung und/oder Beleidigung im Raum.

Eine Körperverletzung wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei für eine etwaige Akteneinsicht zur Verfügung. Die örtliche Entfernung spielt dabei kein Problem.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen hinsichtlich einer ersten Einschätzung weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Philipp Wendel


Rückfrage vom Fragesteller 11.05.2013 | 13:39

Danke für Ihre Antwort!
In welcher Höhe werden ca. die Anwaltskosten für die Akteneinsicht und Beratung liegen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.05.2013 | 20:08

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Im Ermittlungsverfahren entstehen eine Grundgebühr und eine Verfahrensgebühr in Höhe von 165 € bzw. 140 €.

Mit freundlichen Grüßen
-Philipp Wendel-
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

(143)

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