1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vorfälligkeitsberechnung durch Filialleiter ist falsch berechnet.

| 04.05.2013 14:06 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Ich habe ein Forwarddarlehen und danach ein Hypothekendarlehen mit 10 jähriger Laufzeit bei der DB aufgenommen. Anfang des Jahres haben wir mit der DB Kontakt aufgenommen
wegen vorzeitiger Ablösung und Neuaufnahme zu dem aktuell günstigeren Zinssatz. Im persönlichen Gespräch teilte man uns mit, dass eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von rd. € 60.000 zu leisten sei. Da sich die Verhandlungen lange hinzogen, um letztendlich zu erfahren, dass eine Umfinanzierung derzeit nicht möglich sei, haben wir eine Kreditanfrage bei der Sparkasse gestellt, die innerhalb kürzester Zeit bewilligt wurde.
Basierend auf die mündliche Information die Summe der Vorfälligkeitsentschädigung betreffend, haben wir die entsprechende Kreditsumme beantragt und den Kreditvertrag unterschrieben. Die DB reagierte auf die Ablöseanfrage erst nachdem wir persönlich Kontakt mit der uns betreuenden Filialleiterin aufgenommen haben. Dort haben wir ein Schreiben unterzeichnet, das eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von rd. € 65.000
ausweist. Das Schreiben ist von der Filialleiterin unterzeichnet und von einem weiteren
DB Mitarbeiter, mit entsprechender Kompetenz genehmigt. Ca. 14 Tage später erhalten wir eine neuerliche Ablösebestätigung aus der Frankfurter Unternehmenszentrale, in der uns nun rd. € 110.000 als Vorfälligkeitsentschädigung mitgeteilt werden, ohne Hinweis weshalb sich der Betrag verändert hat. Die Sparkasse wollte die Angelegenheit für uns klären, wurde jedoch harsch abgewimmelt. Ein neuerlicher Besuch bei unserer Filialleiterin ergab nun, nach langen Recherchen, dass man von einer falschen Restlaufzeit ausging. Die Berechnung der Filialleiterin basiert auf dem Vertragsabschlussdatum für das vorangegangene Forwarddarlehen, lt. ihrer Aussage war dieses Datum im System eingestellt als Sie die Berechnung vornahm, die korrigierte Berechnng der Unternehmenszentrale basiert auf dem 2 Jahre späteren Datum der Vollauszahlung. Die Berechnungen liegen ns beide vor. Die Berechnng der Filialleiterin trägt Stempel und Unterschrift des Kompetenzträgers. Welche Chancen bestehen für uns auf die Ablösung mit der geringeren Vorfälligkeitsentschädigung zu pochen? Aufgrund der Höhe der neu mitgeteilten Vorfälligkeitsentschädigung kann die eigentlich einkalkulierte Barauszahlung bei dem neuen Darlehen nicht stattfinden und wir können deshalb einen geplanten Hauskauf nicht durchführen.
Welche Möglichkeiten bestehen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Es kommt maßgeblich darauf an, welchen rechtlichen Charakter das von unterschriebene Schreiben hat, welches den Betrag vom 65.000 € nennt.

War es lediglich eine Information des Kreditinstituts, dann ist dieses trotz der Unterschrift nicht daran gebunden.

Ist das Dokument aber eine vertragliche Vereinbarung dahingehend, dass die Vorfälligkeitsentschädigung eben jene 65.000 € beträgt, hat das auch rechtsverbindlichen Charakter.

Da das Schreiben sowohl von Ihnen als auch von der Bank unterzeichnet ist, spricht vieles dafür, dass dieser verbindliche Charakter gegeben ist.

Ich würde daher auf der Vorfälligkeitsentschädigung von 65.000 € bestehen.

Zur Sicherheit empfiehlt es sich aber, das Schreiben prüfen zu lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 04.05.2013 | 16:52

Welche Form des Schadenersatzes ergibt sich aus Ihrer Sicht nach Durchsicht der Unterlagen. Um die bereits bei der Sparkasse unterschriebene Finanzierung und die damit verbundene Kreditzusage für eine weitere Immobilie nicht zu gefährden, werde ich allein schon aus zeitlichen Gründen die neue höhere Förderung der DB unter Vorbehalt bezahlen. Kann ich die Differenz beider Forderungen dann noch einfordern ?
MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.05.2013 | 10:22

Werter Fragesteller,

zu Ihre Nachfrage möchte ich gern wie folgt ausführen:

Noch ergibt sich kein Schadensersatz.

Die Bank ist aber an die 65.000 € gebunden.

Wenn es aber zu Schwierigkeiten kommt und Ihnen ein Schaden entsteht, weil sich die Bank querstellt, kann man diesen Schaden beziffern und bei der Bank geltend machen.

Mit freundlichen Grüßen

U.J. Schwerin
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 10.05.2013 | 23:18

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 10.05.2013 4,2/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70800 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
So habe ich diesen Service gedeutet, als ich mich für die Nutzung entschieden habe. Auf meine konkrete Anfrage erhalte ich gut verständlich eine klare und kompetente Auskunft. Diese habe ich erhalten. Ein klares positives Votum ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage wurde exakt beantwortet. Vielen Danke für diesen tollen Service. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle Reaktion auf die Frage und Rückfrage und was wichtiger ist, Verständliche und nachvollziehbare Antwort. ...
FRAGESTELLER