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Arbeitsaufnahme vor Vertragsbeginn

27.04.2013 02:31 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Was ist Schwarzarbeit? Wann bin ich in einem Arbeitsverhältnis sozialversichert?



Guten Tag,
ich habe einen Vertrag als Leitung an einer pädagogischen Einrichtung in freier Trägerschaft angeboten bekommen. Der Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Mein künftiger Arbeitgeber möchte, dass vor Vertragsbeginn das Übergabegespräch (Arbeitsumfang 5 Std.) mit der bisherigen Leitung stattfindet. Ferner sollen zum Arbeitsbeginn einige Planungen (Arbeitsumfang ca. 20 Std) bereits erledigt sein.Abgesehen von der Frage, ob ich vorab unentgeldlich arbeiten möchte, habe ich zwei Fragen:
1. Ist dies als Schwarzarbeit zu bewerten?
2. Wäre ich bei einem Unfall über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse hinaus wie bei einem Arbeitsunfall versichert? Gesetz des Falles, dass ich beim Übergabegespräch unglücklich stürze und z.B. 6 Monate arbeitsunfähig bin, entstehen dann Nachteile für mich, weil dies vor Vertragsbeginn passiert ist?Mit freundlichen Grüßen
27.04.2013 | 07:03

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Zu 1: Schwarzarbeit liegt nur dann vor, wenn Tätigkeiten beispielsweise unter Verstoß gegen Steuerrecht oder Sozialversicherungsrecht ausgeübt werden. Hier sehe ich dafür keine Anhaltspunkte.
Zu 2: Nachdem die Tätigkeiten durch die Absprache ein Arbeitsverhältnis darstellen, wären Sie auch sozialversichert. Ein Arbeitsvertrag bedarf ja grundsätzlich keiner Schriftform. Allerdings rate ich aus Gründen der Beweismöglichkeit unbedingt, hierüber eine schriftliche Vereinbarung zu treffen - entweder als Zusatzvereinbarung in den Arbeitsvertrag aufnehmen oder in einem gesonderten Dokument niederschreiben.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihnen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein

Rechtsanwältin

Rechtsanwältin Astrid Hein

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