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EGZ-Schwarzarbeit und Erpressung-was tun?

08.04.2013 10:10 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Seit längerer Zeit schon arbeitetete ich für den AG (kleines Bekleidungslabel 3 -4 Angestellte). Er hatte mich auf 400 Euro-Basis angemeldet aber ich habe deutlich mehr Geld verdient.Ich wollte unbedingt eine Fesanstellung weil ich ja voll arbeitete und der AG sagte das ginge nur wenn er eine Förderung EGZ erhalten würde sonst wäre ihm das zu teuer.Auch hier sollte die offizielle Summe (pauschal 1300 brutto/30 St.Wo)auf ein Minimum beschränkt werden damit der AG Abgaben spart.Dafür wurde mit mir wein Nettolohn von 10 Euro pro Stunde vereinbahrt,halber Tageslohn bei Krankheit und statt Lohnfortzahlung für Urlaub(28 KT) einmalig 750 Euro. Ich wollte so gern endlich vom Arbeitsamt weg! EGZ wurde gewährt 40% für 9 Monate.
Der Ag fing nach Beginn der Festeinstellung umgehend an mir permanent in den Ohren zu liegen wie teuer ich sei, wie wenig Geld er habe, wie viel die Abgaben ihn kosten würden und so weiter.Ich fühlte mich zunehmen unwohl in meinem Job.Ging mit mulmigen Gefühl zur Arbeit.
Nach 6 Monaten dann der Gipfel:
Der Ag behauptet ich müsse jetzt bald meinen Lohnsteuerjahresausgleich machen denn das Geld das dann zu mir zurückfließen würde wäre ja schließlich seins!
Mir war übel und ich war geschockt,unfähig ewas dazu zu äußern ging ich nach Hause.
Meine Kollegen(haben ähnliche Bedingungen) beruhigten mich und sagten er würde sich nicht trauen mich nochmal darauf anzusprechen.
Weit gefehlt.
3 Wochen später nachdem ich jeden Tag mit neuen ungeheuerlichkeiten gerechnet habe und nun schon jeden Tag mit Angst zur Arbeit gehe:
Ag sagt ich müsse den Lohnsteuerjahresausgleich machen und er wird mir helfen dabei.
Ich habe mich sehr aufgeregt und und ihn gefragt ob er das nicht unverschämt finde.
Ich ging dann aus dem Laden und er schrie mir hinterher ob ich mir SEIN Geld einstecken wolle er zahle ja schließlich die Abgaben für mich!
Ich habe nun nochmehr Angst und beim nächsten Zusammentreffen fing er an mich zu schikanieren wegen angeblicher Fehler und Unzulänglichkeiten im Job,auch schrie er mich an ich sei gierig,unzufrieden und unverschämt.
Das Vertrauensverhältnis ist vollkommen dahin! Ich bin fix und fertig und habe nur noch Angstgefühle.Jetzt hat mich mein Psychiater erst mal krank geschrieben.
Ich stecke in der Zwickmühle.
Wie komme ich da raus? Ich kann nicht kündigen wegen Sperre, Ag auch nicht wegen zurückzahlen des Zuschusses,ich kann dem JC nicht die Wahrheit sagen weil alles illegal ist.Oder sollte ich vielleicht doch?
Ich bin verzweifelt und fühle mich verängstigt,wie soll ich dort je wieder hingehen zum arbeiten?

INFO: Der Mandant hat den empfohlenen Preis verringert (Dringlichkeit / Detailtiefe)

Nach dieser Mitteilung seitens qnc haben Sie den empfohlenen Richtpreis erheblich unterschritten und dadurch bei der Frage der Dringlichkeit / Detailtiefe eine niedrige Variante gewählt. Ich darf um Beachtung beim Lesen der Antwort und Ihrer Bewertung bitten. Nun zur Antwort Ihrer Frage:



Hier wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als mit dem Jobcenter zu sprechen und dort "reinen Tisch" zu machen.

Sicherlich kann dieses unangenehme Folgen haben, zumal Sie ja selbst erkannt haben, dass Ihr verhalten ungesetzlich ist. Dann aber so etwas fortzusetzen, wird die Lage nur verschlimmern.

Allein das Gespräch mit dem Jobcenter und die Einräumung des Sachverhaltes kann dann eine Strafe mildern, so dass man Ihnen - rechtlich betrachtet - nur dazu raten kann, dass Gespräch mit dem Jobcenter zu führen.


Mögliche Rückerstattungen aus dem Lohnsteuerjahresausgleich stehen allein Ihnen zu. Der Arbeitgeber kann nichts zurückfordern.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/

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