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Unfall beim ein/ausparken

05.03.2013 08:32 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Zusammenfassung:

Rückwärts Fahren auf Parkplatz, Mitverschulden

Hallo,

meine Freundin hatte letzten Freitag einen Unfall auf dem Firmenparkplatz, der sich so abgespielt hat:

Meine Freundin ist gegen 12Uhr auf den Parkplatz gefahren und wollte links in eine Parklücke fahren. Da ihr Auto nicht gerade in der Lücke stand, ist sie wieder ein Stück rückwärts gefahren. Ihr Auto war vorher aber auch noch nicht komplett in der Lücke gewesen. Da die Sicht auf die rechte Seite von einem kleinen Transporter versperrt worden ist, ist sie langsam rückwärts gefahren. Dann ist ihr eine Kollegen, welche Richtung Parkplatzausgang fahren wollte, ganz leicht hinten rechts in die Seite (zwischen Rad und Tür) gefahren.

Die Schäden auf beiden Seiten sind relativ gering, ich würde von ca. 250€ am eigenen Auto und ca. 300€ für den kleinen Lackabplatzer (ca. 2cm) bei der Kollegin schätzen, wenn man es schon professionell reparieren lässt. Smartrepair würde wohl noch mal deutlich weniger Kosten.

Wir würden jetzt halt gerne wissen, wie die Aufteilung der Schuld an dem Unfall aussieht.

Muss meine Freundin für beide Schäden aufkommen, weil sie rückwärts gefahren ist, oder ist die Kollegin auch zu z.B. 30-50% Schuld an dem Unfall, weil Sie ja hätte sehen müssen dass das Auto noch nicht komplett in der Parklücke stand und somit bremsbereit sein müssen. Bei den max. erlaubten 10 km/h würde ein Bremsweg ja nicht gerade lang sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auf einem Parkplatz haben beide Verkehrsteilnehmer die Pflicht, besonders rücksichtsvoll zu fahren, sodass eine Schadensteilung grundsätzlich in Betracht kommt. Allerdings muss derjenige, der rückwärts fährt, beweisen, dass der Unfall nicht von ihm verschuldet wurde. Das rückwärts fahrende Fahrzeug trägt bei einem Schaden in der Regel auch den höheren Haftungsanteil, da hier besondere Sorgfaltspflichten gelten, § 9 Abs. 5 StVO .

Nun kann ich aus der Ferne natürlich nicht beurteilen, ob das andere Fahrzeug zu schnell war oder sonst ein Verkehrsverstoß vorlag. Dies könnte ggf. durch Zeugen oder ein Sachverständigengutachten nachgewiesen werden. Angenommen, es läge ein Mitverschulden des anderen Fahrzeugführers vor, dürfte sich eine Haftungsquote von 80:20% zu Lasten Ihrer Freundin ergeben. Das heißt, dass die Gegenseite 20% Ihres Schadens tragen müsste und Sie 80% des Schadens der Gegenseite. Bitte beachten Sie, dass ein Gericht die Schadensquote auch anders festlegen kann. Es ist durchaus möglich, dass Ihre Freundin ein alleiniges Verschulden an dem Unfall trifft.

Abschließend weise ich Sie noch auf folgendes hin:

Diese Plattform dient lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung und kann eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.


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