1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Berliner Testament - Änderung der Erbeneinsetzung?

06.02.2013 18:03 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Meine Eltern waren verheiratet, ohne Ehevertrag.
Während der Ehe erbte meine Mutter das Haus ihrer Eltern.
Später wurde ein Berliner Testament geschlossen, in dem die gemeinsamen 5 Kinder in gleichem Mass berücksichtigt werden.
Der Vater starb 1992. Die Mutter hat nicht noch einmal geheiratet.
Die Mutter möchte nun das ihr vererbte Elternhaus an ein Kind vererben, ohne die anderen zu berücksichtigen.
Wie ist die rechtliche Situation.
06.02.2013 | 18:38

Antwort

von


(562)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Sofern in dem Berliner Testament nicht die Möglichkeit eingeräumt ist, das der länger lebende Ehegatte das Testament ändern kann, so gilt <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/2271.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 2271 BGB: Widerruf wechselbezüglicher Verfügungen">§ 2271 abs. 2 BGB</a> und eine Änderung der Erbeneinsetzung ist nicht mehr möglich.

Die Mutter kann jedoch zu Lebzeiten das Hausgrundstück an das eine Kind im Rahmen einer Schenkung übertragen und sich gegebenenfalls ein Wohnrecht sichern. Sofern die Mutter vor Ablauf der 10 Jahres-Frist verstirbt, so findet der Wert im Rahmen des sogen. Pflichtteilsergänzungsanspruchs gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/2325.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 2325 BGB: Pflichtteilsergänzungsanspruch bei Schenkungen">§§ 2325</a> , <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/2326.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 2326 BGB: Ergänzung über die Hälfte des gesetzlichen Erbteils">2326 BGB</a> Anwendung.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info
<!--dejureok-->


ANTWORT VON

(562)

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Verkehrsrecht, Fachanwalt Arbeitsrecht, Inkasso, Fachanwalt Erbrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 80302 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Alles top! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
RA Otto hat sehr gut verständlich, sehr schnell und sehr kompetent auf die individuelle Frage geantwortet. -Sehr empfehlenswert! ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Ja, jetzt weiss ich, dass ich richtig liege und das das rechtssicher scheint. ...
FRAGESTELLER