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Wohnwert bei Unterhalt an Ex-Ehefrau

14.01.2007 18:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille


Wird mir der Wohnwert wegen des Wohnens im Wohneigentum beim Unterhalt an meine Ex-Frau angerechnet, wenn ich die Hälfte des Hauseigentums (die andere Hälfte besitzt meine jetzige, neue Frau) im Grundbuch an meinen 22-jährigen Sohn übertrage? Kann ich ihm vielleicht auch Miete zahlen, um dies auch vom Unterhalt abzuziehen?
Der Sohn ist aus der Ehe mit meiner jetzigen (neuen) Frau und wohnt noch bei uns. Ändert sich die Sache, falls das Überschreiben des Wohneigentums auf ihn, ein Ausweichtatbestand sein sollte, wenn er auszieht? Oder spielt dies überhaupt keine Rolle?
Und wenn das Übertagen meine Unterhaltszahlungen nicht mindert, wie sieht es aus, wenn ich mein jetziges Haus ganz verkaufe und wir dann zusammen mit meiner jetzigen (neuen) Frau ein neues, mit ihr als alleinige Eigentümerin, kaufen? Wird mir dann kein Wohnwert berechnet oder kann ich ihr auch ggf. Miete zahlen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Wohnwert ist als fiktives Einkommen grds. anrechenbar, weil es Sie - durch das kostenlose Wohnen - einen Vermögenswert erhalten.

Sollten Sie eine angemessene Miete für Ihr Wohnen zahlen, dann haben Sie keinen Vermögenswert kostenlos erhalten. Es fällt kein Wohnwert an.

Wenn Ihre Frau und / oder Ihr Sohn von Ihnen Miete einnehmen, so müssen diese Mieteinnahmen u.U. steuerlich angemeldet werden. Hier sollten Sie sich vorher von einem Steuerberater beraten lassen.

Grundsätzlich können Sie Ihr Einkommen auf Dritte übertragen. Sie müssen aber den Unterhalt zahlen können.

Außerdem: Die Frage ist ob Ihr Vorgehen rechtlich haltbar ist, nämlich ob das Eigentum auf eine Dritte Person mutwillig übertragen wurde, damit Sie weniger Unterhalt zahlen müssen. Wenn man zu dem Ergebnis kommt, daß Ihr Vorgehen "mutwillig" war, so könnte man Ihnen das Einkommen trotzdem (fiktiv) anrechnen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


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