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Unterhaltspflicht wegen unzureichender Leistungsfähigkeit

| 09.09.2012 08:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


11:20

Ich( 65 Jahre) bin seit Juli 2012 des Jahres Rentner mit einer monatlichen Rente von 750 Euro. Ich habe eine uneheliche Tochter (wird im November 2012 21 Jahre alt), die seit einem Jahr eine Ausbildung als Hotelfachfrau absolviert und dafür eine Vergütung in Höhe von 500 Euro (1. Lehrjahr) Brutto erhält. Die Kindesmutter, bei der die Tochter auch lebt, hat eine Stelle als Führungskraft mit monatlichen Bezügen von ca. 4000 Euro netto.
Die dafür zuständige Stelle beim Jugendamt hat mich jetzt angeschrieben und mich gebeten, der unehelichen Tochter einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 80 Euro zu zahlen, da diese Tochter weiterhin unterhaltsbedürftig sei. Diese Zahlung hatte ich mit Ende Juli 2012 eingestellt, da ich davon ausgehe, dass ich nicht leistungsfähig bin.
Frage: Muss ich dieser Aufforderung nachkommen, auch unter Berücksichtigung der dargestellten finanziellen Verhältnisse. Muss ich dem Jugendamt nachweisen, wie meine Einkommensverhältnisse sind?
Und können später einmal die dann von mir nicht geleisteten Unterhaltsbeträge, weil derzeit nicht leistungsfähig, nachgefordert werden?

09.09.2012 | 08:57

Antwort

von


(892)
Robert-Perthel-Str. 45
50739 Köln
Tel: 022180137193
Web: http://www.rechtsanwalt-schwartmann.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung sind Sie nicht leistungsfähig. Sie müssen daher keinen Unterhalt leisten, aber auf Nachfrage Ihre fehlende Leistungsfähigkeit nachweisen - dazu wird der Rentenbescheid ausreichen.

Eine Nachzahlung werden Sie nicht zu befürchten haben.

Anders kann es aussehen, wenn der Unterhalt tituliert ist - denn aus einem Titel kann die Zwangsvollstreckung betrieben werden.

Ich vermute, dass hier eine unbefristete Titulierung durch Jugendamtsurkunde vorliegt, denn dies würde das Tätigwerden des Jugendamts (bei einem volljährigen Kind!) erklären.

Dann sollten Sie schnellstens die Abänderung des Titels beantragen, da sich Ihre Einkommensverhältnisse geändert haben und die Tochter mittlerweile auch volljährig ist, also einen Anspruch auf Barunterhalt nun auch gegen die Mutter besteht.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für eine weitergehende Beratung oder Vertretung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 09.09.2012 | 09:11

Sie schreiben, ich soll schnellstens eine Abänderung der Titulierung des Unterhaltes gegen mich beantragen. Wo mache ich das? Beim Jugendamt, das kich angeschrieben hat?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.09.2012 | 11:20

Entweder dort, oder notfalls im Wege einer Abänderungsklage, die Sie beim Familiengericht einreichen müssten, vertreten durch einen Rechtsanwalt.

Gerne stehe ich Ihnen für eine etwaige Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 09.09.2012 | 12:56

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