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Unterhalt Volljähriger -sind die Kosten die ich an meine Frau abgebe in vollem Umfang anrechnungsfäh

31.08.2012 10:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein 18 jähriger Sohn fängt ab 1.9.2012 ein FSJ an, in dem er 400 € verdient.Er lebt momentan bei seinen Großeltern, sucht aber lt. seinem Anwalt eine eigene Wohnung.Ich habe seit ca. einem halben Jahr keinen Kontakt zu ihm. Offiziell weiss ich nicht einmal wo er wohnt und erfahre jetzt von seinem Anwalt, dass er wohl ein FSJ macht.

Ich verdiene ca 1100€ netto. Ich fahre jeden Tag ca 25 Km ins Büro. Ferner habe ich ein Darlehen für ein Autokauf in Höhe von 155 € abzubezahlen.
Ich wohne in der Eigentumswohnung meiner Frau( netto 1400 € ), die Ihr zu 100% gehört.Meine Frau und ich teilen uns die laufenden Kosten der Wohnung. Mein Anteil ist im Monat ca 185 €

Kann mir hier u.U. eine Herabsetzung meines Selbstbehaltes drohen, da ich eigentlich keine Miete bezahle ? Oder sind die Kosten die ich an meine Frau abgebe in vollem Umfang anrechnungsfähig ?

Meine Ex-Frau verdient ca 2600 € netto.

Nun soll ich alle Angaben an den Anwalt meines Sohnes machen und meine Gehälter nachweisen und ob ich in einer eigenen Imobilie eventuell mietfrei wohne. Kann ich das im ersten Schritt auch ohne einen Anwalt machen ? Oder soll ich gleich einen Anwalt hinzuziehen ?

Wie ist Ihre Einschätzung ?

Danke

31.08.2012 | 10:46

Antwort

von


(1213)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich unter Berücksichtigung des Mindesteinsatzes wie folgt Stellung:

1.

Bei der Berechnung des Unterhalts volljähriger Kinder sind die Einkünfte beider Elternteile anteilig zugrunde zu legen. D. h., der Unterhalt für Volljährige wird anders als für Minderjährige berechnet.

Grundsätzlich sind die Eltern des Volljährigen, wenn Kindesunterhalt verlangt wird, verpflichtet, Auskunft über ihre Einkünfte zu erteilen.

2.

Soweit Sie schreiben, Sie wohnten in der Eigentumswohnung Ihrer Ehefrau, gehe ich davon aus, daß es sich bei der Ehefrau nicht um die Mutter des 18-jährigen Sohnes handelt.

3.

Welche Kosten Sie in Abzug bringen können, läßt sich anhand der Sachverhaltsschilderung nur annähernd sagen. Abzugsfähig sind im Regelfall berufsbedingte Aufwendungen, d. h. die Kosten für Fahrten vom Wohnort zur Arbeitsstelle. Zweifel bestehen hinsichtlich der Anrechenbarkeit des Darlehns für den Kauf eines PKW´s. Die Gericht vertreten hier vielfach die Auffassung, daß derartige Kosten deshalb nicht in Abzug gebracht werden könnten, weil diese mit den Fahrtkosten als berufsbedingte Aufwendungen bereits abgegolten seien.

Ebensowenig dürften die Kosten in Abzug zu bringen sein, die Sie für Ihre Ehefrau als „Miete" zahlen.

4.

Da die Unterhaltsberechnung hier mit Sicherheit nicht ganz unkompliziert ist, empfehle ich dringend, bereits jetzt einen Rechtsanwalt einzuschalten, damit im Vorfeld die Unterhaltsverpflichtung berechnet werden kann. Sie sollten hier nicht ohne anwaltlich Unterstützung tätig werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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