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Insolvenzordnung §292(2) Satz3, §295

| 15.08.2012 13:36 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Ist es möglich, denkbar, machbar, dass der Treuhänder die Überwachung der Obliegenheiten gem. §295 einem Dritten (z.B. mir als Gläubiger, oder einem Dienstleister) überlässt ??

Sehr geehrter Fragesteller,

§ 56 (1) Insolvenzordnung (InsO) sieht vor, dass zum Insolvenzverwalter eine von den Gläubigern unabhängige Person zu bestellen ist. Diese Vorschrift gilt gemäß § 313 (1) Inso auch entsprechend für das Amt des Treuhänders.

Es ist daher weder gesetzlich vorgesehen noch mit diesem Rechtsprinzip der Unabhängigkeit eines Treuhänders vereinbar, dass dieser Aufgaben, hier die Überwachung der Obligenheiten des Schuldners, an Gläubiger oder einen Dienstleister überträgt.

Die von Ihnen zitierte Vorschrift des § 292 (2) InsO sieht vor, dass die Gläubigerversammlung dem Treuhänder zusätzlich die Aufgabe übertragen kann, die Erfüllung der Obliegenheiten des Schuldners zu überwachen. Dieses stellt aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit dar, als Gläubiger mittelbar Kontrolle über die Erfüllung der der schuldnerischen Obligenheiten auszuüben, um ggf. einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung im Schlusstermin gemäß § 290 (1) Ziff. 5 InsO glaubhaft machen zu können.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage zufriedenstellend für Sie beantworten und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Alegren-Benndorf
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 16.08.2012 | 09:12

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