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Urlaubsanspruch bei Kündigung nach Wartezeit und in zweiter Jahreshälfte

| 31.07.2012 19:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

hier zunächst die Daten:

Ich arbeite bei meinem aktuellen AG seit dem 01.09.2010, habe laut Arbeitsvertrag 30 Tage Urlaub und habe nun fristgerecht zum 31.08.2012 gekündigt. Dieses Jahr habe ich bereits 26,5 Urlaubstage genommen.

Das Problem:

Laut AG stehen mir nach der Kündigung anteilig nur 20 Urlaubstage zu und fordert die zuviel genommenen Urlaubstage über die Kündigungsfrist hinaus länger in der Firma zu arbeiten. Zudem steht im Arbeitsvertrag:

"Der Urlaubsanspruch für das Kalenderjahr beträgt 30 Tage; für anteilige Beschäftigungszeiten 2,5 Tage je vollen Monat."

Die Klausel für anteilige Beschäftigungszeiten greift meines Erachtens in dem Fall nicht. Ich habe nach der Wartezeit und in der zweiten Jahreshälfte gekündigt. Demnach habe ich laut BUrlG vollen Urlaubsanspruch.

Meine Frage:

Ist die Forderung des AGs zulässig? Was kann ich Ihrer Empfehlung nach tun, wenn mein derzeitiger AG nicht einlenkt?

Vielen Dank im Voraus

31.07.2012 | 20:10

Antwort

von


(755)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Sie zum 31.08.12 aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden, haben Sie bereits für das laufende Jahr den vollen Urlaubsanspruch erworben.

Die Auffassung Ihres AG ist daher unzutreffend. Es ist nicht richtig, dass Ihnen nur ein anteiliger Urlaubsanspruch von 20 Tagen zustehen soll.

Sie müssen daher auch nicht etwa über den Kündigungstermin hinaus bei dem AG arbeiten.

Weisen Sie den AG einfach nochmals schriftlich auf diese Rechtslage hin und erklären Sie, dass Sie am 31.08.12 Ihren leztzten Arbeitstag haben und anschliessend nicht mehr zur Verfügung stehen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Sascha Steidel, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 31.07.2012 | 20:59

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