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Urlaubsbestätigung

| 27.06.2012 11:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr

Ich arbeite bei einem privaten Busunternehmen im Kreis Viersen. Unser Betrieb hat ca. 80 Mitarbeiter. Die Urlaubsplanung läuft folgendermaßen ab:
Anfang November bekommen wir einen Urlaubantrag, auf dem wir unsere Urlaubswünsche für das folgende Jahr eintragen sollen. Der Abgabetermin liegt meist Mitte Dezember. Nun dauert aber das "Genehmigungsverfahren" oft bis Ende Februar! Also wir erfahren erst dann, ob der beantragte Urlaub genehmigt ist.

- Ist diese Herangehensweise rechtens, darf der Arbeitgeber so lange brauchen um die Urlaubsgenehmigungen zu erteilen oder gibt es bestimmte Fristen bis wann der Urlaub genehmigt werden muss?

Viele Kollegen möchten gerne ihren Familienurlaub buchen (aufgrund der "Frühbucherangebote" ließe sich so viel Geld sparen) und müssen aber bis Ende Februar warten ob sie überhaupt Ihren Wunschurlaub antreten können.

Für Ihre Ausführungen bedanke ich mich herzlich im Voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

27.06.2012 | 12:17

Antwort

von


(248)
Blücherstraße 64
25336 Elmshorn
Tel: 041217891138
Web: http://www.anwalt-domke.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchte:

In § 7 BUrlG ist geregelt, welche Umstände von dem Arbeitgeber hinsichtlich der Urlaubgewährung zu berücksichtigen sind.
Absatz 1 sagt: „Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, daß ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen. Der Urlaub ist zu gewähren, wenn der Arbeitnehmer dies im Anschluß an eine Maßnahme der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation verlangt."

Absatz 2 sagt: „Der Urlaub ist zusammenhängend zu gewähren, es sei denn, daß dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe eine Teilung des Urlaubs erforderlich machen. Kann der Urlaub aus diesen Gründen nicht zusammenhängend gewährt werden, und hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Urlaub von mehr als zwölf Werktagen, so muß einer der Urlaubsteile mindestens zwölf aufeinanderfolgende Werktage umfassen."

Das bedeuet, dass es hinsichtlich des „Wanns" keine gesetzliche Regelug gibt. Allerdings folgt aus dieser Norm, dass Ihr eingereichter Urlaub zu dem von Ihnen gewählten Zeitpunkt nur dann zu verweigern ist, wenn dringenge betriebliche Gründ eoder eine Sozialauswahl dagegen sprechen.

Sie können also den Frühbucherrabatt nutzen, wenn Sie sich sicher sind, dass keine dringenden betrieblichen Gründ edagegen sprechen (z. B. Urlaubssperre wegen Saison) und Sie sich mit anderen Kollegen bezüglich besonderer Urlaubszeiten (Sommerferien) abgesprochen haben. Ihr Arbeitgeber kann den Urlaub dann nicht verweigern.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:



Rechtsanwältin Maike Domke

Bewertung des Fragestellers 27.06.2012 | 12:21

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Familienrecht, Sozialrecht, Arbeitsrecht, Versicherungsrecht, Steuerrecht