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Darf ich mit folgendem Text öffentlich nach Täter suchen?

19. Juni 2012 19:02 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


20:09

Guten Tag,
mein Sohn verlor eine wertvolle Kette (ca. 450€) mit Bildplattenanhänger.Diese wurde nach einiger Zeit von einer Freundin in einem Schmuckladen in einer Vitrine gesehen. Ihr wurde gesagt er hätte sie angekauft. Als mein Sohn dort fragte wie der Ladenbesitzer an die Kette kommt, wurde im gesagt jemand hätte sie gefunden und dort abgegeben da man dort diese BIldplatte anfertigen lassen kann. Den Anhänger mit dem Foto der Freundin und dem Kind meines Sohnes gab er zurück.
Die Kette hätte er nicht. Darauf gingen mein Mann und ich in das Geschaft und wollten die Daten des Mannes der diese Kette dort abgegeben hat. Im Laufe des Gesprächs wurden uns drei verschiedene Geschichten erzählt.
1. Fundsache
2. Ankauf aber mit einer billigeren Silberkette.
3. Ankauf mit der Königskette.
Ich machte ihn darauf aufmerksam das er bei Ankauf die Daten notieren müsse um Hehlerrei auszuschliessen. Dieses hat er nicht getan. Nun wollten wir zur Polizei gehen. Daraufhin gab er uns eine vergleichbare Kette und bestättigte unter Zeugen das nun alles erledigt sei.
Fast 3 Wochen später verlangt er 400€ für die Kette, oder er würde mich anzeigen. ( Nötigung und Geschäftsschädigung.) Er hatte eine Strafanzeige bereits in Schriftform verfasst und gab mir diese. Damit ging ich zur Polizei. Der Beamte rief den Ladenbesitzer an und teilte uns dann mit das wir eine Anzeige wegen Fundunterschlagung und/oder Hehlerei machen könnten, aber es würde nichts bei rauskommen. Er könnte uns anzeigen dort würde aber auch nichts bei rauskommen. Er riet uns die Kette unter Zeugen und gegen Quittung zurückzugeben. Pech gehabt. Seine eigenen Aussagen seien unter Streß geschehen.Nun sagt er dem Beamten, jemand wollte ihm diese Kette verkaufen, er wollte nur 35€ bezahlen, darauf hätte ein junger Mann die Kette wieder mitgenommen, den Anhänger dort gelassen und ihm geschenkt. Dies habe ich schriftlich vorliegen. Die Kette wurde wie von der Polizei empfohlen zurück gegeben, Aber ich möchte es nicht so ruhen lassen. Ich habe niemanden genötigt. Nun möchte ich gerne herausfinden wie es wirklich war. Mit folgendem Text möchte ich Informationen erlangen:
Zeugen gesucht

Hallo,
am 16.12.2011 wurde im Lux ( Marburg) eine silberne Königskette (Wert ca. 400€) mit ganz besonderem Anhänger (Fotoplatte mit Frau und Kind) verloren.
Kurze Zeit später hat ein junger Mann die ( hier soll der Name und die Adresse des Geschäftes hin)aufgesucht, um die Kette zu verkaufen. Da ihm das Angebot zu gering war ( 35€ ), nahm er die Kette wieder mit, lies aber den Anhänger (Fotoplatte) beim Besitzer des Ladens zurück. Er " schenkte " sie dem Besitzer, da er sie nicht mehr benötigen würde.
Den Anhänger bekamen wir mittlerweile zurück, von der ca. 80cm langen und 0,6cm dicken Königskette, fehlt leider jede Spur.
Da ich nicht nur die Kette zurück möchte, sondern auch erfahren will wer sie nach dem 15.12.2012 in derXXXXXXX zum Verkauf angeboten hat, biete ich eine Belohnung in Höhe von 400€.
Vielleicht war ja jemand zu diesem Zeitpunkt in diesen Geschäft und kann sich erinnern. Oder jemand weiß, dass ein junger Mann eine silberne Panzerkette mit Fotoanhänger einer für ihn fremden Frau mit Kleinkind gefunden oder besessen hat. Jeder Hinweis der dazu führt das dieser Vorfall aufgeklärt werden kann, wird belohnt.

Diese Geschichte wurde exakt so von dem Ladenbesitzer geschrieben und dem Polizisten erklärt.
Darf ich diesen Text so veröffentlichen?
Wenn nicht, was sollte ich weglassen?

Mit freundlichen Grüßen

-- Einsatz geändert am 19.06.2012 19:13:50

19. Juni 2012 | 19:50

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:




Sie dürfen den Text so veröffentlichen, wenn Ihnen der Ladenbesitzer zuvor die Erlaubnis gibt, dass Sie seinen Laden nennen dürfen.

Die vorherige Erlaubnis wird auch deswegen sinnvoll sein, weil Sie den Text sicher in, an und um sein Geschäft herum aufhängen möchten.

Im Grunde genommen schildern Sie ja auch nur die Tatsachen, die vom Ladenbesitzer bereits benannt wurden, sodass er sicher kein Problem mit einem Einverständnis haben wird.

Er selbst kommt in dem Text auch nicht über Gebühr schlecht weg, sodass ein wettbewerbsschädigendes Verhalten in dem Aufhängen des Textes nicht gesehen werden kann.

Die Formulierung "Jeder Hinweis der dazu führt das dieser Vorfall aufgeklärt werden kann, wird belohnt.", sollten Sie so nicht wählen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass Sie mehrfach in Anspruch genommen werden.

Rein rechtlich handelt es sich bei dem Inaussichtstellen von 400 € für sachdienliche Hinweise um eine sog. Auslobung. Diese ist in den §§ 657 ff BGB geregelt. Nach § 660 I BGB gilt für den Fall, dass mehrere Hinweise zum Ergreifen des Täters führen, eine Aufteilung unter den Hinweisgebern.


Daher sollten Sie etwa formulieren: Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, setze ich eine Belohnung von 400 € aus. Dafür können Sie dann oben den Satz "biete ich eine Belohnung in Höhe von 400€" streichen, da die belohnungsausloung am Ende des Textes mehr Aufmerksamkeit erregt.






Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork, Rechtsanwalt

Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Raphael Fork

Rückfrage vom Fragesteller 19. Juni 2012 | 19:58

Danke, ich befürchte aber, die Einwilligung wird er nicht geben. Meiner persönlichen Meinung nach stimmt seine 2. Geschichte, also er hat angekauft ohne nach den Papieren zu fragen. Somit besteht wohl kein Interesse seinerseits an der Aufklärung. Ich gehe von Zeugen im Laden aus. Also mache ich mich mit der Nennung des Ladens, auch wenn es nur die Adresse ist, strafbar?

Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19. Juni 2012 | 20:09

Durch das Schildern von Tatsachen machen Sie sich natürlich nicht strafbar. Insofern können Sie natürlich den laden und die Adresse angeben, da sich das Geschehen ja dort zugetragen hat und Ihnen ja nur jemand aus dem Umfeld den entscheidenden Tipp geben kann.

Ohne Einwilligung sollten Sie allerdings den Satz "Er " schenkte " sie dem Besitzer, da er sie nicht mehr benötigen würde. " ersatzlos streichen.

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