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Haus verkauft obwohl Bestandteil des Testaments, was tun?

30.10.2006 15:44 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo
vor vier Wochen ist unsere Oma gestorben. Der Opa ist schon lange tot und die Oma war Alleinerbin, im Testament wurde jedoch festgehalten das nach Omas Tot, Opas Kinder aus erster Ehe die Erben sind. So jetzt hat die Oma von zwei Jahren das gemeinsame Haus ihrem Stiefenkel vermacht oder verkauft, wir wissen es nicht. Kann sie das Haus verschenken obwohl es Bestandteil des Testsments ist?
Gruß

30.10.2006 | 16:04

Antwort

von


(833)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Ohne das Testament gesehen zu haben, ist es nicht möglich, eine abschließende Beurteilung vorzunehmen. Dennoch kann in diesem Rahmen gesagt werden, dass bei einem gemeinschaftlichen Testament – so in Ihrem Fall denn eines vorliegen sollte – ggf. die Herausgabe des Geschenks in entsprechender Anwendung des § 2287 BGB in Verbindung mit den Vorschriften über die ungerechtfertigte Bereicherung verlangt werden kann. Anspruchsberechtigte sind die durch das Testament Begünstigten, also die Kinder aus der 1. Ehe des Großvaters.

Für Rückfragen stehe ich im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende, Vertretung gewünscht, nehmen Sie gerne über die angegebenen Wege Kontakt zu mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Anhang: Gesetzestext

BGB § 2287 Den Vertragserben beeinträchtigende Schenkungen
(1) Hat der Erblasser in der Absicht, den Vertragserben zu beeinträchtigen, eine Schenkung gemacht, so kann der Vertragserbe, nachdem ihm die Erbschaft angefallen ist, von dem Beschenkten die Herausgabe des Geschenks nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung fordern.
(2) Der Anspruch verjährt in drei Jahren von dem Anfall der Erbschaft an.


ANTWORT VON

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