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Verteilungstermin steht an, 1 Mitglied der Erbengem. will Auszahlung verhindern

25.05.2012 07:33 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
vor kurzem wurde die von mir bewohnte Immobilie zur Auflösung der Erbengemeinschaft (3 Mitglieder) auf Veranlassung der anderen beiden Mitglieder (2 Geschwister) zwangsversteigert. Die Eigentumsverhältnisse waren wie folgt: eine Hälfte Erbengemeinschaft, zweite Hälfte gehört mir (vor dem Tode der Eltern erworben)

Einer der Geschwister ist mit den Verteilungsverhältnissen nicht einverstanden und wird versuchen, vorsätzlich die Auszahlung des Verkaufserlöses beim Verteilungstermin mit allen Mitteln zu verhindern. Ihm ist bewusst, dass er mich damit in massive finanzielle Schwierigkeiten bringt. Er will mich dadurch zwingen, auf seine unrechtmäßigen finanziellen Forderungen einzugehen.

Kann er selbst die Auszahlung des Verkaufserlöses für meine Hälfte der Immobilie wirklich verhindern? Was sind mögliche Gründe?

Macht es Sinn zum Verteilungstermin mit Anwalt zu erscheinen? Allein fühle ich mich der Situation nicht gewachsen. Bisher habe ich angedacht, dem Rechtspfleger ein Schreiben mit der Bitte um Überweisung und meinen Bankdaten zuzuschicken. Mittlerweile habe ich aber nicht mehr das Gefühl, dass das ausreicht, um das mir zustehende Geld zu bekommen.

Bitte helfen Sie mir.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Die Eigentümergemeinschaft bzw. Erbengemeinschaft setzt sich am Verteilungserlös fort. Beim Verteilungstermin müssen sich alle Miteigentümer auf einen Auszahlungsmodus einigen bzw. eine Auseinandersetzung des Übererlöses, ansonsten wird der Betrag bei Gericht, den der Ersteigerer bezahlt hat, hinterlegt.
Gründe, warum ein Miteigentümer das Verfahren, können sein, dass er vermeintliche Ansprüche gegen andere Miteigentümer hat oder eine andere Verteilungsquote wünscht. Sollte keine Einigung zwischen allen Miteigentümern bei dem Verteilungstermin zustande kommen, müssen Sie zivilrechtlich auf Auseinandersetzung des Erlöses bzw. Übererlöses geklagt werden.
Es reicht also nicht aus, dass Sie dem Rechtspfleger einfach Ihre Kontoverbindung übersenden.
Bei dem Verteilungstermin sollten Sie mit Anwalt zugegen sein. Ich vertrete Mandanten bundesweit und würde Sie, soweit es die Terminslage erlaubt, begleiten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 25.05.2012 | 09:34

Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort, obwohl sie für mich sehr besorgniserregend ist.

Trotzdem frage ich nochmal nach:
Gilt dies auch für MEINE Hälfte des Verkaufserlöses? Die halbe Immobilie gehörte mir schon vor Eintritt des Erbfalls und hat nichts mit den Erbschaftsstreitigkeiten innerhalb der Erbengemeinschaft zu tun. Dieser halbe Eigentumsanteil ist bisher auch nicht offiziell angezweifelt worden.

Es kann doch nicht sein, dass das bloße Anzweifeln auf Rechtmäßigkeit einer einzigen Person dazu führt, dass das gesamte Geld blockiert wird und ich dadurch in Hartz4 geschickt werde.

Ich hoffe sehr, dass ich mich verständlich ausdrücke?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.05.2012 | 09:42

Sie haben sich sehr verständlich ausgedrückt. Ob Sie Mitglied der Erbengemeinschaft sind, spielt keine Rolle, da Sie jedenfalls Miteigentümerin sind und somit sich mit den übrigen Miteigentümern einigen müssen hinsichtlich der Auszahlung des Erlöses.

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