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Verschattung durch Neubau - Sachsen

17.10.2006 09:05 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
folgender Sachverhalt



Gegenüber meinem Gründstück entsteht ein Mehrfamilienhaus Bauabstand ca.10m.

Dazwischen ist eine Gemeindestraße.

Es ist jetzt schon Sichtbar ( 2 Stockwerke fertig ) das nach Vollendung des 4. Stockwerkes eine deutlicher höhere Fürsthöhe als die angrenzenden Häuser sind.

Vor ca 10 Jahren wurde dort zwar ein Haus abgerissen, welches aber bedeutend niedriger war.

Ich muss daher mit einer totalen Verschattung meines Hauses rechnen und somit auch einer Wertminderung meines Grundstückes.

Muss ich das dulden oder kann ich gegen diesen Zustand rechtliche Schritte einleiten? Wenn ja, Welche und wie sind die Erfolgsaussichten?


Vielen Dank.


-- Einsatz geändert am 17.10.2006 09:08:37
17.10.2006 | 09:29

Antwort

von


(2241)
Damm 2
26135 Oldenburg
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Sehr geehrter Ratsuchender,


hier hätten Sie allenfalls im Rahmen der Anhörung als Nachbar bei Erteilung der Baugenehmigung beteiligt werden müssen, was offenbar nicht geschehen ist. Dieses ergibt sich aus § 70 SächsBO (nachzulesen über unsere Homepage). Daher könnte der Nachbar einen Widerspruch auch jetzt noch einlegen.

Nun kommt das ABER: Sie führen aus, dass zwischen den Grundstücken eine Gemeindestraße liegt, so dass Sie nicht mehr als unmittelbarer Nachbarn anzusehen sein dürften. Es steht daher zu befürchten, dass dem Widerspruch nicht abgeholfen und der Bau fortgesetzt wird, sofern er im Rahmen der bestehenden Baugenehmigung erstellt wird.

Derzeit sieht es daher nicht gut für Sie aus.

Dieses kann sich allenfalls dann ändern, wenn sich auch der örtlichen Gemeindesatzung - die so nicht eingesehen werden kann - oder den vorliegenden Bebauungsplan etwas anderes ergibt.

Daher wird es zwingend notwendig sein, Beides vor Ort einzusehen, um dann ggfs. die notwendigen Schritte einzuleiten. Dabei kann Ihnen dann natürlich ein Kolloge vor Ort behilflich sein, sofern Sie dieses nicht selbst machen wollen oder können.

Dieses ist nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung noch die einizige Möglichkeit, gegen den Neubau in der geplanten Art und Weise ggfs. erfolgreich vorgehen zu können.


Ich bedauere, Ihnen derzeit keine positivere Antwort geben zu können; Schönfärberei wird Sie aber in der Sache nicht weiterbringen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


ANTWORT VON

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