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Sozialversicherung nach 8 Jahren im Ausland

| 01.04.2012 21:46 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.


Guten Tag,

Ich wuerde mich freuen, wenn sich jemand meiner Frage annehmen koennte. Vielen Dank schon mal im Voraus.

Hier die Fakten:

- Ich werde nach 8 Jahren Arbeit im EU Ausland wieder in die Heimat zurueckkehren (Ba.-Wue.).

- Ich bin im Ausland in einem festen Angestelltenverhaeltnis welches in beiderseitigem Einvernehmen mit meinem Arbeitgeber aufgeloest wird (mit Abfindung).

- Ich verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch (wg. der Hoehe der Abfindung).

- Der Aufloesungsvertrag wird aber so verfasst sein, dass ich gekuendigt wurde. In dem Land in welchem ich taetig bin wird in diesem Fall nicht zwischen freiwilliger und erzwunger Kuendigung unterschieden (ist aus wirtschaftl. Gruenden fuer das Unternehmen, Stellen muessen abgebaut werden, meine Stelle ist jedoch nicht betroffen, ich kann aber trotzdem das Angebot annehmen).

- In dem Land in welchem ich mich befinde zahle ich seit 5 Jahren in die Sozialversicherung ein.

- Ich habe ALG Anspruch in dem Land.

- Das Land (EU) hat ein Abkommen mit Deutschland welches wohl die Zeit meiner Abwesenheit beruecksichtigt. Uebertragung der "Anwartschaft"?

Nun wollte ich wissen welche Antraege ich vorab ausfuellen muss, damit ich in DE wieder in die gesetzl Krankenversicherung zurueckkehren kann? Ich habe waehrend meiner Abwesenheit keine Beitraege in die Sozialversicherung in Deutschland einbezahlt. Ich war auch nicht mehr in Deutschland gemeldet.

Ich habe nicht vor ALG zu beantragen und werde mich auch so schnell wie moeglich wieder in ein Beschaeftigungsverhaeltnis in Deutschland einfuegen. Sollte ich einen Anspruch haben wuerde ich das selbstverstaendlich nicht ablehnen. Ich vermute aber, dass ich dann offenlegen muesste wie hoch meine Abfindung ist.

Eine weitere Frage ist, ob ich meine Vermoegensverhaeltnisse dem Arbeits- oder Sozialamt offenlegen muss. Was ich gerne vermeiden wuerde. Und, ob zu erwarten ist, dass das FA einen Teil abhaben moechte.

Noch einmal vielen Dank, falls sich jemand meines nicht gaenzlich unkomplizierten Sachverhaltes annehmen wuerde.

MfG
Anonym

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wenn Sie vor Wegzug gesetzlich krnkenversichert waren, dann sind Sie nach Bwgründung des gewöhnlichen Aufenthaltes in Deutschland pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung nach § 5 Abs. 1 Nr. 13 lit. a SGB V. Sie haben dann den Antrag bei der letzten Krankenkasse zu stellen.

Waren Sie privat krankenversichert, dann werden Sie nicht in die geseztliche Krankenversicherung ohne Weiteres einsteigen können.

Einkommens- und Vermögensverhältnisse werden Sie der Krankenkasse offenlegen müssen, diese werden nicht dem Finanzamt automatisch weitergeleitet

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Köthener Straße 44
10963 Berlin

info@kanzlei-potsdamerplatz.de
Tel.: 030 2318 5608
Fax.: 030 577 057 759

Nachfrage vom Fragesteller 01.04.2012 | 22:16

Sehr geeherter Herr Grueneberg,

Vielen herzlichen Dank fuer die umgehende Beantwortung meiner Frage.

Koennen Sie mir noch mitteilen, ob ich damit rechnen muss, dass das FA die Hand aufhaelt? Der Betrag wird schon im Ausland besteuert (wovon ich aber Ende des Jahres das Meiste wieder zurueckfordern kann).

Und ob ich mein Einkommen offenlegen muss, wenn ich beim Arbeitsamt vorstellig werde? Ich will kein Geld, will aber auch nicht ohne dasitzen, wenn ich nach einem Jahre keine Festanstellung gefunden habe. Sol heissen, ich kann ein Jahr ueberbruecken, aber dann ginge es ans Eingemachte.

MfG
Anonym

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.04.2012 | 10:03

Koennen Sie mir noch mitteilen, ob ich damit rechnen muss, dass das FA die Hand aufhaelt? Der Betrag wird schon im Ausland besteuert (wovon ich aber Ende des Jahres das Meiste wieder zurueckfordern kann).

Dies kann ich nicht tun. Es ist hier erlaubt, eine kostenlose Nachfrage zu stellen, nicht aber neue Fragen. Darüber hinaus würde ich mehr Information benötigen, z.B., was für Einkommen und wo Sie hatten.

Gerne können Sie mir diesbezüglich eine "Direktanfrage" stellen.


Und ob ich mein Einkommen offenlegen muss, wenn ich beim Arbeitsamt vorstellig werde? Ich will kein Geld, will aber auch nicht ohne dasitzen, wenn ich nach einem Jahre keine Festanstellung gefunden habe. Sol heissen, ich kann ein Jahr ueberbruecken, aber dann ginge es ans Eingemachte.

Wenn Sie nur eine Vermittlung von der Arbeitsagentur benötigen, dann haben Sie nichts offen zu legen.

MfG

Bewertung des Fragestellers 02.04.2012 | 09:11

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Stellungnahme vom Anwalt:
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