1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mietwagen beschädigt - falscher Kraftstoff

19.02.2012 11:48 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


14:25

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

folgendes ist mein Problem:

am Freitag, den 16.12.2011 habe ich bei einer großen Autovermietung in Hamburg ein Diesel Fahrzeug für einen Urlaub ins Ausland (Polen und Tscheschien) ausgeliehen und dieses nach 11 Tagen
am Dienstag, den 27.12.11 in Berlin abgegeben müssen, da das Fahrzeug nicht mehr mit voller Leistung auf der Autobahn lief. Nach 7 Wochen kam eine Rechnung über 563,61 Euro
für den Schaden an dem Fahrzeug.

Sowohl eine Kopie der Rechnung für die Reparaturkosten als auch eine Kopie der Rechnung für die Abschleppkosten wurden mir bereitgestellt.
Angeblich wurde das Fahrzeug mit dem falschen Kraftstoff betankt.

Ca. 140 km vom Eintreten des Problems am 27.12.2011 habe ich an einer polnischen Tankstelle das Fahrzeug mit Diesel betankt. Leider kann ich es nicht
nachweisen, da ich die Tankstelle Quittung nicht mehr habe. Meines Erachtens musste ich das Fahrzeug mit Diesel getank haben. Zu dem Zeitpunkt, in dem das Ereignis aufgetreten ist,
hatte ich bereits ca. 2050 Km zurückgelegt und 4/5 mal mit Diesel das Fahrzeugt betankt. Es war mir vollend bewusst, dass ich ein Diesel Fahrzeug fahre.
Darüber hinaus gibt es 2 Zeuge, die meine Aussagen bestätigen können.

Ich kann mir nur vorstellen, dass das Fahrzeug wegen leicht zu verwechselnde Produktbezeichnungen mit dem falschen Kraftstoff betankt wurde.


Zu dem Ereignis:

Im Moment des Ereignis war ich auf der Autobahn ca. 60 km entfernt von Berlin. ich habe mich mit der telefonischen Hotline der Autovermietung in Verbindung gesetzt und mich beraten lassen.
Dem telefonischen Ansprechpartner haben ich das Problem erklärt:
- Eine der Leuchte auf dem Bordcomputer war an (gelb) und deutete auf ein Problem mit dem Diesel Motor hin.
- des Fahrzeug lief nicht mehr mit voller Leistung.

Der Ansprechpartner hat Kontakt mit dem technischen Support der Autovermietung aufgenommen und mich ein paar Minuten später zurückgerufen. Es wurde mir vorgeschlagen, die Fahrt nach Hamburg
fortzufahren so lange es keine roten Leuchten auf dem Bordcomputer gibt oder das Fahrzeug in Berlin durch ein nicht beschädigtes Fahrzeug auszutauschen.
Da ich nicht mit einem defekten Fahrzeug noch 220 Km fahren wollte, habe ich dem telefonischen Ansprechpartner mittgeteilt, dass ich das Fahrzeug in Berlin austauschen wollte.

Ich musste dann ca. 60 Km nach Berlin fahren, um das Fahrzeug auszutauschen. Auf der Fahrt nach Berlin musste ich mich noch mal mit der telefonischen Hotline der Autovermietung in Verbindung
setzen, da eine zweite Leuchte auf dem Bordcomputer an (auch gelb) war. Es wurde mir noch mal vorgeschlagen, die Fahrt nach Berlin fortzufahren so lange es keine roten Leuchte auf
dem Bordcomputer gibt. Vor der Abgabe des Fahrzeugs habe ich noch mal das Fahrzeug mit Diesel betankt, wobei dieses Mal das Fahrzeug nicht mehr an der Tankstelle startete und
das Fahrzeug abgeschleppt und in eine Werkstatt gebracht werden musste.

Daher sind meine Fragen:
Lohnt es sich, ggf. rechtliche Schritte einzuleiten? Könnte die Tankstelle oder sogar die Autovermietung bzw. der telefonische Ansprechpartner haftbar gemacht werden?
Hätte man das Auto sofort abgeschleppt, hätte man weitere Schaden am Fahrzeug vermieden können.

Liegt die Verantwortung der Schaden letztlich doch vollends bei mir (und wenn ja, mit welcher Begründung)?

Welche wären meine Optionen in diesem Fall?

19.02.2012 | 12:13

Antwort

von


(2285)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Ratsuchender,


da Sie nach Ihrer Sachverhaltsschilderung das Fahrzeug ordnungsgemäß betankt haben und dieses im Streitfall auch mit Zeugen nachweisen können, fehlt es an einem Verschulden Ihrerseits.


Zudem haben Sie richtigerweise angerufen und die Probleme geschildert. Damit sind Sie den Anweisungen nachgekommen, so dass auch deshalb keine Verantwortung an dem Schaden Ihnen angelastet werden kann.


Daher haben Sie Ihre Mieterpflichten nicht verletzt und sind auch nicht zu irgendeiner Schadensersatzzahlung verpflichtet.


Sofern - vermutlich - die Vermietung die geltend gemachten Kosten eingezogen hat, sollten Sie diese unter Fristsetzung von 14 Tagen zurückfordern. Geschieht dieses nicht, wird sich die Einschaltung eines Rechtsanwaltes zur Durchsetzung Ihrer Rückzahlungsansprüche sicherlich lohnen.

Sollet die Kosten nicht eingezogen worden sein, weisen Sie die Ansprüche "nur" zurück.


Auf die richtigerweise gestellte Frage des Mitverschuldens (falsche telefonische Auskünfte; Unterlassung der sofortigen Stillegung) kommt es aber gar nicht mehr an, da Ihrerseits kein Verschulden zu erkennen ist.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


Rückfrage vom Fragesteller 20.02.2012 | 14:18

Sehr geehrter Herr Bohle,

Erstmal bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre schnelle Antwort.

Nach einem telefonischen Gespräch mit dem Autovermieter
habe ich herausgefunden, dass das Fahrzeug doch mit Diesel betankt
worden ist. Allerding mit Bio-Diesel und aufgrund dessen ist
das Problem entstanden.

Folgendes kann ich dazu sagen:

- Als ich das Fahrzeug abgeholt habe, wurde es mir nicht mittgeteilt, dass das Fahrzeug nicht mit Bio-Diesel
betankt werden darf.

- es war mir nicht bewusst, dass es zwei unterschiedliche Arten von Diesel gibt.
(ich bin kann Kfz-Mechaniker)

Anhand dieser Information möchte ich Sie noch mal fragen, ob es sich lohnt,
rechtliche Schritte einzuleiten? Wenn ja, teilen Sie mir bitte mit, eine Schätzung
für die Kosten im Streitfall und ob Sie bereits wären, den Rechtsfall zu übernehmen?


Mit freundlichen Grüßen,
L. Bustamante

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.02.2012 | 14:25

Sehr geehrter Ratsuchender,


auch nach den Ergänzungen ändert sich nichts an meiner Erstantwort.


Das Kostenrisiko liegt bei rund 450,00 Eur, kann aber noch nach oben variieren, falls eine Beweisaufnahme stattfinden muss.


Eine Übernahme des Falles wäre möglich; dazu sollten Sie mir alle Unterlagen vorab zukommen lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

ANTWORT VON

(2285)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 89436 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ich fühle mich sehr gut beraten. Schnell, freundlich, kompetent . ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr gute Anwältin habe schon ein Anwalt der sehr gut auch sehr schnell ist. Es ist schlimm wie sehr die Eltern und nicht die Kinder in Vordergrund stehen. Will hoffen obwohl ich nicht der Vater das Kind zurück bekommen kann.der ... ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Vielen Dank ...
FRAGESTELLER