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Unterhaltszahlung Kind - Muss ich nachzahlen?

| 12.02.2012 16:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


17:04

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 17 Jahren zahle ich regelmäßig Unterhalt für meine Tochter. Die letzte Mitteilung über die neue Höhe des Unterhaltsbetrages habe ich 2009 erhalten. Seit 01.01.2009 zahle ich diesen Betrag per Dauerauftrag. Jedes Jahr erhielt ich auf meine Bitte eine Bestätigung über die Höhe des jährlich gezahlten Unterhalts für meine Steuererklärung. Beim letzten Wechsel des Jugendamtes im Januar 2012 war der Benachrichtigung über den Umzug der lapidare Satz angefügt, dass ich um 1150 Euro mit meinen Zahlungen im Rückstand sei! Erst mit dem Begrüßungsschreiben des „neuen" Jugendamtes erfuhr ich, dass sich die Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2010 geändert hatte. Zwar habe das „alte" Jugendamt versäumt mich darüber Mitteilung zu geben, doch sei ich verpflichtet, mich von der Richtigkeit des gezahlten Unterhalts selbst zu überzeugen.

Meine Fragen:

1. Muss ich nachzahlen?
2. Falls ja, auf welcher Grundlage?
3. Wie klein kann ich die Raten halten?

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

12.02.2012 | 16:43

Antwort

von


(944)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1. Muss ich nachzahlen?

Die Düsseldorfer Tabelle hat sich zum 01.01.2011 geändert, ist seit dem aber unverändert.

Da aber weder das Jugendamt noch das Kind über die Kindsmutter die Erhöhungen geltend gemacht haben, sind Sie auch nicht verpflichtet, irgendetwas nachzuzahlen.

Hier hätten Jugendamt oder Kind die jeweiligen Änderungen auch zum Anlass nehmen müssen, Ihnen eine Änderung mitzuteilen.

Es war nicht von Ihnen zu erwarten, selbst auf solche Änderungen zu warten und ggf. entsprechend zu reagieren.


2. Falls ja, auf welcher Grundlage?

Es muss nicht nachgezahlt werden.


3. Wie klein kann ich die Raten halten?

Die Raten würden sich ansonsten auch so orientieren, dass die Hauptunterhaltsverpflichtung nicht gefährdet wird.

Allerdings entfällt die Rückzahlung ja.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Rückfrage vom Fragesteller 14.02.2012 | 16:56

Danke für die schnelle und klare Aussage. Welche Gesetzesgrundlage liegt dieser Aussage zugrunde?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.02.2012 | 17:04

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Es gibt dazu keine eindeutige und direkte Regelung im Gesetz.

Es ist nicht geregelt, dass der Unterhaltsverpflichtete Erhöhungen selbst nachgehen muss.

Mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 16.02.2012 | 10:00

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