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U+C Abmahnung


09.12.2011 11:08 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



mein erwachsener Sohn hat im Oktober 2010 Sexfilme herunterladen wollen. Er sagt, der Download habe nicht geklappt, weshalb er ihn am Morgen abgebrochen habe. Von der Anwaltskanzlei U+C sind 2Abmahnungen gekommen verbunden mit Honorarforderungen von 2x650 E, die ich bezahlt habe. Wochen später sind weitere Abmahnungen gekommen für Filme, die damals heruntergeladen worden sein sollen, an Tagen danach. Mein Sohn bestreitet das, er sei nur in dieser einen Nacht in dieser Angelegenheit tätig gewesen. Ich habe eine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben und nicht gezahlt. Nun bekomme ich 4 Forderungen von jeweils etwa 1300 E. Ich würde das natürlich gerne abwehren. Was kann ich sinnvoller Weise jetzt machen? Besonderheit: er war nur in den Semesterferien hier, studiert im europäischen Ausland und hat kein eigenes Einkommen. Er wird daher nicht ohne Weiteres greifbar sein. Sollte ich auf ihn verweisen? Gruß
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Derartige Aufforderungen kommen ziemlich häufig vor und werden in meinem Büro in dergestalt abgewehrt, dass eine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben wird, ohne jedoch eine Zahlung zu leisten, da die Gegenseite in der Beweispflicht steht, dass das Werk vollständig von einer bestimmten IP heruntergeladen worden ist.

Diese Beweisführung ist meist nicht möglich, sodass ich in meiner langjährigen Tätigkeit auch noch kein Gerichtsverfahren erlebt habe.

Wenn Ihr Sohn die Filme jedoch nicht heruntergeladen hat, ist es ratsam, dass Sie als Anschlussinhaber erneut eine modifizierte Unterlassungserkläruntg abgeben und bestreiten, dieses Werk heruntergeladen zu haben.

Einen Hinweis auf Ihren Sohn sollten Sie jedoch nicht geben, da Sie dazu nicht verpflichtet sind und nicht unnötig Daten herausgegeben werden sollten.

Erst in einem eventuellen gerichtlichen Verfahren (welches sehr unwahrscheinlich ist, wenn die Downloads nicht gewerblich und in hoher Anzahl erfolgten) kann dann Ihr Sohn als ZEuge geladen werden.

Grundsätzlich reicht es in diesem Fall aber aus, modifizierte Unterlassungserklärungen abzugeben.
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