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Betreuungsunterhalt Halbteilungsprinzip?

02.10.2011 22:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Unterhaltsforderung, die mir meine ehemalige Lebensgefährtin (wir haben ein gemeinsames Kind - Kindesunterhalt ist unstrittig)zukommen lässt, heißt es:

1."Zur Berechnung des nicht ehelichen Unterhalts der Mutter ist das bereinigte Einkommen des Kindesvaters um 10 % zu kürzen."
Danach wird der Kindesunterhalts abgezogen. Dann:

2. :"Da (das Einkommen der Frau) vor der Geburt des Kindes höher war als der nachstehend errechnete Unterhalt, errechnet sich der Unterhalt als Obergrenze nach dem Halbteilungsprinzip."

Ist das Verfahren in 2. korrekt? oder gilt doch 3/7?

Ich bitte um eine kurze Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank für Ihre Frage in diesem Forum, vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.
Für den Bedarf der Mutter ist die Lebensstellung der unterhaltsberechtigten Mutter maßgebend. Von Bedeutung ist ihr Einkommen, dass sie ohne Geburt des Kindes gehabt hätte. Würde sie danach einen höheren Bedarf als die Hälfte Ihres Einkommens beanspruchen können, wird der Bedarf der Mutter durch den Halbteilungsgrundsatz auf die Hälfte des Manneseinkommens begrenzt. (BGH FamRZ 2005 S.357).
Ich hoffe Ihnen im Rahmen der Erstberatung einen hilfreichen Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben. Bei entsprechenden Nachfragen nutzen Sie bitte die Nachfrageoption hier in diesem Forum.

Ergänzung vom Anwalt 02.10.2011 | 23:58

Das Verfahren nach Pkt.2 wäre demnach korrekt, wenn die vorausgegangene Unterhaltsberechnung zu einem korrekten Ergebnis geführt hat.

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