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Flächenberechnungen

17.07.2011 12:37 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,

ich habe einen Komplettanbieter für ein Bausatzhaus (Neubau).
In diesem sind gewisse auführende Firmen (Subfirmen) vom k´Komplettanbieter mit Preisen aufgelistet enthalten.

Der Zimmermann hat laut Einreichplan das Angebot erstellt. Nach den ausgeführten Arbeiten sind in der Rechnung Aufpreise für Statik erhalten. Wie Unterzüge und Stahlträger.
Nach Rückfrage an meinen Verkäufer (Verteter der Firma) sagte dieser, die Statik könnte erst nach der Werksplanung berechnet werden und daher ergeben sich Mehrkosten.

Auch auf das gesamte Holzaufmaß wurden Merhrkosten veranschlagt. Mit derselben Begründung, die genaue Holzfläche bzw. Mengen könnte man erst nach Werkplanung ermitteln und wird mit Mehrpreisen Nachverrechnet.

Im Auftrag bzw. im Verkaufsgespräch wurde nie erwähnt, dass Mehrkosten nach der Werksplanung enstehen können.
Im Auftrag wurde als Anhang eine Flächenliste ermittelt, nach Ausführung haben sich unterschiedliche Flächen ergeben die mit Mehrkosten in Summe über 4.000.- ausmachen.

Meine Frage ist ob ich diese Mehrkosten nun bezahlen muss, oder ob es aufgrund der falschen Bemessung (laut Einreichplan) die Firma die Kosten tragen muss. Im Vorfeld hatte ich einen Entwurfsplan, dieser hat der Planer von der Firma dann als Einreichplan umgesetzt und war dann die Vorgabe für das Angebot. Dass Nachher noch ein Werksplan erstellt werden mußte wurde zwar erwähnt, aber dass dadurch noch Änderungen von Flächen bzw. zusätzliche Statische Materialien benötigt werden, war für mich nie ersichtlich.



Andere Kleinigkeiten erwähne ich jetzt gar nicht mehr.



Vielen Dank,
MfG
17.07.2011 | 14:06

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Es handelt sich hier um ein Bausatzhaus, so dass die einzelnen Gewerke bei dem Vertreiber des Bausatzhauses als auch bei den Subunternehmern bekannt sein dürften. Insoweit überrascht es, wenn nach Erteilung eines verbindlichen Angebotes und der Annahme durch Sie noch Zusatzleistungen für Statik berechnet werden. Da diese Zusatzleistungen nicht dem Angebot zugrunde lagen und von Ihnen auch nicht beauftragt wurden besteht keine Zahlungspflicht.

Das Argument, dass erst nach Werksplanung Statik und Holzaufmass berechnet werden können, läst sich bei einem Bausatzhaus nicht recht nachvollziehen. Die Maße stehen vor Auftragsvergabe an die Subunternehmer fest, so dass entsprechende Kosten auch aufzuführen sind.

Mehrkosten nach Auftragsvergabe und Werksplanung, zumal die Statik und das Holzaufmass bereits bekannt sein durften und für eine Vielzahl von Bausatzhäusern erstellt wurden, sind nicht zu akzeptieren. Etwaige Mehrkosten können jedenfalls nicht an Sie weitergegeben werden.

Jedenfalls haben Sie ein Angebot erhalten, dass von Ihnen angenommen wurde. Dass im Rahmen der Werksplanung noch weitere nachvertragliche Kosten entstehen, hätte mit in das Angebot aufgeführt sein müssen. Daher sind die Mehrkosten von Ihnen nicht zu tragen, sondern nur diese die dem Angebot zugrunde lagen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit weiterhin zur Verfügung.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

ANTWORT VON

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