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Fehler in Steuererklärung 2010

| 13.07.2011 21:03 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Meine Frau und ich haben Ende 2010 geheiratet und wollten uns für 2010 nach der Splittingtabelle besteuern lassen. Durch ein Versehen wurde in der Steuererklärung anstatt "Zusammenveranlagung" das Feld "Besondere Veranlagung für das Jahr der Eheschließung" angekreuzt. Der Steuerbescheid für 2010 wurde vom Finanzamt so erstellt, als hätten meine Frau und ich nicht geheiratet. Das wirkt sich empfindlich auf die Höhe der Steuererstattung aus. Wir möchten den Punkt nachträglich korrigieren und einen neuen Steuerbescheid erstellen lassen. Haben wir auf eine nachträglich Korrektur Anspruch? Genügt es in der Korrespondenz mit dem FA, auf das Missgeschick hinzuweisen? Wie sollten wir gegenüber dem FA argumentieren?

§ 26 Abs. 2 Satz 3 EStG bestimmt ausdrücklich die Form und den Empfänger der erforderlichen Erklärungen hinsichtlich der Wahl der Veranlagungsarten, also auch der Zusammenverlagung. Die Erklärungen sind beim Finanzamt schriftlich oder zu Protokoll abzugeben mit dem Hinweis dass Sie beide die Zusammenveranlagung wählen und das Schreiben von beiden Eheleuten unterschrieben wird.



Eine Bindung an die einmal getroffene Wahl der Veranlagungsart besteht nicht. Jeder Ehegatte kann grundsätzlich seine Erklärung zur Ausübung der Wahl bis zum Eintritt der Bestandskraft der Steuerbescheide (In der Regel nach Ablauf der einmonatigen Einspruchsfrist) widerrufen. Die erneute Ausübung des Wahlrechts bei Erlaß eines Einkommensteueränderungsbescheids wird gegenstandslos, wenn der Änderungsbescheid wieder aufgehoben wird.



Sie können also im Rahmen des Einspruchsverfahren noch nachträglich die Zusammenveranlagung beanspruchen. Legen Sie deshalb vorsorglich Einspruch gegen den Steuerbescheid ein. Gründe für das Mißgeschick brauchen Sie nicht zu nennen.
Mit besten Grüßen

Bewertung des Fragestellers 18.07.2011 | 20:57

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