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Teilzeit

23.05.2011 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zum Arbeitsrecht - Teilzeitarbeit.

Mitte Dezember 2010 informierte ich meinen Meister und Mitte Februar noch meinen Abteilungsleiter, dass ich Teilzeit arbeiten möchte. Es arbeiten mehr als 20 MA in der Abteilung, innerhalb von 4 Wochen erfolgte keine schriftliche Reaktion.

Nun arbeite ich seit 01.05.2011 in Partnerteilzeit, teile mir also mit einem weiteren MA einen Arbeitsplatz.

Nun möchte die Personalabteilung, das wir einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben. Ist das richtig? Eine Änderung des bestehenden Arbeitsvertrages würde doch vollkommen ausreichen, oder?

23.05.2011 | 12:45

Antwort

von


(474)
Fuhrstr. 4
58256 Ennepetal
Tel: 0 23 33 / 83 33 88
Web: http://www.rechtsanwalt-ennepetal.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre gestellte Frage beantworte ich wie folgt:

Ein Arbeitnehmer hat unter den Voraussetzungen des § 8 TzBfG einen Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit.

Nach der gesetzlichen Regelung sollen die Parteien des Arbeitsvertrags die bestehende Arbeitszeitregelung möglichst einvernehmlich ändern.

Wenn dies -wie in Ihrem Fall- auf Ihren Antrag hin geschehen ist, ist es nicht erforderlich, einen neuen Arbeitsvertrag abzuschließen. Der alte Arbeitsvertrag besteht zu geänderten Bedingungen fort. Die Änderung der Arbeitszeit ist Ihnen aber vom Arbeitgeber gem. § 3 NachwG spätestens einen Monat nach der Änderung schriftlich mitzuteilen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick in der Sache verschafft zu haben. Ich weise darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen kann. Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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