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Veruntreuung im Unternehmen

25.03.2011 10:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo,

ich habe Geld in Höhe von 35000€ in einem Unternehmen veruntreut. Dieses wurde nun bemerkt, ich habe die Taten gestanden und auch eine Schuldanerkenntniss unterschrieben mit dem ich mich verpflichte monatlich 100 an das Unternehmen zurückzuzahlen. Mir tut das alles sehr leid und ich habe das aus einer finanziellen Notlage getan und nicht um mich privat zu bereichern.Mein Arbeitgeber sicherte mir zu das von einer Anzeige abgesehen wird.Mein letztes Gehalt wurde einbehalten um ein Teil meiner Schild zu tilgen, 506 €! Nun habe ich heute morgen eine Schreiben von der Polizei bekommen zur Anhörung als Beschuldigte.Ich weiß nicht wie ich mich jetzt verhalten soll. Ich gestehe meine Schuld voll ein.Warum kommt es jetzt zur Anhöhrung? Was kann mir jetzt passieren,muss ich ins Gefängniss? Kann ich mich auch schriftlich äußern?
Vielen Dank

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Das Strafmaß für Untreue nach § 266 StGB beträgt Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe. Wenn Sie Ersttäterin und nicht einschlägig vorbestraft sind, ist in der Regel eine Geldstrafe zu erwarten. Strafmildernd wirkt sich in jedem Falle die Wiedergutmachung des Schadens aus sowie die Tatsache, dass Sie in einer finanziellen Notlage waren.

Ich rate Ihnen davon ab, der Anhörung als Beschuldigte nachzukommen oder sich schriftlich zu äußern, auch wenn sie die Tat zugeben wollen. Dies gilt gerade deswegen, weil man Ihnen zugesichert hatte, Sie nicht anzuzeigen. Aus diesem Grund ist momentan gar nicht klar, was Ihnen genau vorgeworfen wird. Außerdem sind Sie nicht verpflichtet, sich selbst zu belasten.

Sie sollten umgehend einen Strafverteidiger mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen. Dieser kann Einsicht in die amtliche Ermittlungsakte nehmen und danach das weitere Vorgehen mit Ihnen absprechen. Ohne Akteneinsicht kann nicht beurteilt werden, welcher konkrete Tatvorwurf Ihnen gemacht wird und wie eine interessengerechte Verteidigung aussehen kann. In Anbetracht des hohen Schadens empfehle ich Ihnen, die Angelegenheit nicht ohne anwaltlichen Beistand weiter zu verfolgen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

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Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

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