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Kindergeld trotz Ausbildungsunterbrechung?

| 08.03.2011 12:33 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


13:48

Grüß Gott,

meine Frage wäre wie folgt:

gesetzt den Fall, ein Auszubildender muss seine Ausbildung jetzt oder in sehr naher Zukunft abbrechen, da er die zulässige Maximalzahl von krankheitsbedingten Fehltagen zu überschreiten droht und deswegen a) ab September das Jahr wiederholen muss ("Ehrenrunde") oder b) aus Vollfrust die Ausbildung ganz beendet und eine neue, andere beginnt. Jetziger Ausbildungsvertrag läuft im August ab, vorzeitige Beendigung der Ausbildung aus obigem Grund z.B. Anfang Mai. Erhält der Azubi dann von Mai bis September, wo er z.B. übergangsweise jobbt, event. sogar in der jetzigen Ausbildungsstelle (die ihn wg. Kräftemangel durchaus brauchen könnten), weiterhin das Kindergeld oder erst wieder bei Aufnahme der erneuten Ausbildung ab September (ungeachtet ob Ehrenrunde in jetziger Ausbildung oder ganz neues Spiel)?

Vielen Dank!

08.03.2011 | 13:41

Antwort

von


(407)
Ernst-Reuter-Allee 16
39104 Magdeburg
Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte. Dieses Forum dient dazu, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung zu verschaffen, kann und soll keinesfalls die Beratung bei einem Kollegen vor Ort ersetzen.

Für gewisse Überbrückungszeiten kann auch weiterhin Kindergeld bezogen werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sich der Auszubildende unmittelbar nach der Beendigung des Ausbildungsverhältnisses bei der Bundesagentur für Arbeit ausbildungssuchend meldet.

Darüber hinaus darf die Unterbrechung nicht länger als 4 Monate andauern. Ist bei Beginn der Unterbrechung schon absehbar, dass diese länger als 4 Monate andauern wird, besteht bereits für die Überbrückungszeit kein Anspruch mehr auf Kindergeld.

Soweit der Ausbildungssuchende dann eine Nebentätigkeit in der Unterbrechungszeit ausführt, müssen in jedem Fall die Einkommensgrenzen für den Bezug von Kindergeld berücksichtigt werden. Werden diese im Jahresergebnis überschritten, kann es ebenfalls zu einer Rückforderung von Kindergeld kommen.

Der Einkommensfreibetrag beträgt im Jahr 2011, 8004 €.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen, sollte etwas unklar geblieben sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion des Portals.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Rückfrage vom Fragesteller 08.03.2011 | 13:46

Sehr geehrter Hr. Rösemeier,

besten Dank für die rasche Auskunft!

MfG

B. Fritz

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.03.2011 | 13:48

Sehr gerne. Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -

Bewertung des Fragestellers 08.03.2011 | 13:47

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