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Was kostet mich das Einklagen meines Lohnes?

| 21.11.2010 09:22 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sachverhalt: Hallo,es geht um eine Kündigung in der Probezeit. Bei der letzten Abrechnung hat die Firma 20 Stunden vom Arbeitszeitkonto einfach gestrichen.Es waren auf der Abrechnung von 07/2010 noch 40 Stunden aufgeführt. Mit der Abrechnung von 08/2010 wurden 20 Stunden bezahlt und die anderen 20 wurden einfach gestrichen. Mehrmalige Anrufe brachten keinen Erfolg zur Klärung.
Ein Einschreiben mit Frist bis zum 02.11.2010 zu zahlen und folgenden Rechtlichen Schritten blieb auch erfolglos und wurde ignoriert.
Meine Frage ist,wie viel würde mich eine Unterstützung von Ihnen kosten? Der Stundenlohn von den 20 Stunden beträgt nur 11,50 Euro. Es geht mir nicht mehr um das Geld sondern um mein Recht.
Allerdings möchte ich auch nicht das diese Rechtssache viel mehr kostet als diese 20 Stunden wert sind.
Ich bin Privat Insolvent und habe meinen Berater die Sache geschildert,allerdings meinte er das ich mir einen Anwalt nehmen muss,er darf das nicht für mich klären.

Gruß
anha11

21.11.2010 | 09:44

Antwort

von


(94)
Stettiner Str. 106
40595 Düsseldorf
Tel: 0176-43025411
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie Arbeitsentgelt für 20 Std. á 11,50 € geltend machen, beträgt der Streitwert, nach dem Anwaltsgebühren zu berechnen sind, 230,00 € . Für die außergerichtliche Tätigkeit entstehen dann voraussichtlich 46,41 € an Gebühren.

Da Sie bereits erfolglos außergerichtlich zur Zahlung aufgefordert haben, können Sie den Anwalt auch direkt mit der Klageerhebung beauftragen.

Im Rahmen des Klageverfahrens enstehen in erster Instanz 89,25 € Gebühren, diese können sich, bei Abschluss eines Vergleiches auf 124,95 € erhöhen.

In arbeitsgerichtlichen Streitigkeiten trägt grundsätzlich erstinstanzlich jede Partei die ihr entstehenden Kosten selbst, Sie erhalten also auch dann keine Kostenerstattung, wenn Sie vollständig obsiegen. Diese Kosten können Sie im Rahmen Ihrer Steuererklärung als Werbungskosten berücksichtigen lassen.

Aufgrund der von Ihnen geschilderten Einkommenssituation sollten Sie jedoch zunächst prüfen, ob für Sie ein Anspruch auf Prozesskostenhilfe besteht. In diesem Fall übernimmt die Staatskasse die notwendigen Anwaltskosten.

Desweiteren besteht grundsätzlich die Möglichkeit, ohne Rechtsanwalt Klage beim Arbeitsgericht zu erheben, es besteht bei den Arbeitsgerichten kein Anwaltszwang.

Ich empfehle Ihnen, zunächst mit dem Rechtspfleger beim Arbeitsgericht Kontakt aufzunehmen. Dieser kann Ihre Klage direkt aufnehmen. Sie erhalten dort auch weitere Informationen über die Prozesskostenhilfe, die Sie gleichzeitig beantragen können.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Lausch
- Rechtsanwältin -


Bewertung des Fragestellers 22.11.2010 | 08:52

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