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Eindringling

15.09.2010 18:48 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich habe folgende Fragen:

Ich habe zum 1. des nächsten Monats eine in meinem Besitz befindliche Wohnung neu vermietet. Es besteht die Gefahr, dass sich jemand illegal einen Schlüssel zur Wohnung verschafft und bei Nacht und Nebel einzieht.

1. Frage: Ist das Hausfriedensbruch?

2. Frage: Wenn ich nun mit dem neuen Mieter, der seine Möbel gerade anliefern lässt, zur Wohnung komme, um sie zu übergeben, und ich kann nicht in die Wohnung rein, weil die Person das Schloss ausgewechselt hat, kann ich dann durch den Schlüsseldienst meine Wohnung öffnen lassen?

3. Frage: Der Mieter pocht auf sein recht, sofort einzuziehen. Darf ich eine Spedition beauftragen, die Möbel des Eindringlings abzutransportieren und zu lagern und dem Eindringling einen Zettel an die Tür hängen, dass er seine Möbel bei der Spedition abholen kann, nachdem er die Kosten für den Transport und die Lagerung bezahlt hat?

Sehr geehrter Ratsuchender,

bei der Beantwortung gehe ich davon aus, dass der Eindringling kein Mietvertrag und auch sonst kein Recht zum Besitz hat:


1.)

Ja

2.)

Ja

3.)

Ja, aber als Auftraggeber werden Sie gegenüber der Spedition haften, falls er nicht zahlt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 15.09.2010 | 19:32

Da Sie mit recht darauf hinweisen, dass der Eindringling keinen Mietvertrag haben darf, eine Nachfrage. Dem jetzigen Mieter wurde per Anwalt fristlos gekündigt und eine Auszugsfrist zum Ende des Monats gestellt. Er hat dem Anwalt schriftlich mitgeteilt, dass er auf die Forderungen eingeht. Deshalb hat er zum nächsten 1. keinen Mietvertrag mehr. Er macht aber Andeutungen, nach denen ich auf die Idee kam, dass das von mir geschilderte passieren kann, ev. zieht er selber "wieder ein". Macht das einen Unterschied?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.09.2010 | 19:36

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, da ein Mietvertrag bestanden hat.

Nun müssen Sie eine Räumungsklage erheben und diese mittels Gerichtsvollzieher zwangsvollstrecken, sofern der gekündigte Mieter dort in der Wohnung verbleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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