Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
501.638
Registrierte
Nutzer
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Fahrlässige Körperverletzung bei Verkehrsunfall

16.03.2006 13:19 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Sohn hat als Linksabbieger den Gegenverkehr falsch einge-
schätzt und dadurch einen Unfall verursacht. Der Beifahrer des
Unfallgegners und er selber sind zur ambulanten Behandlung in
ein Krankenhaus eingeliefert worden. Mein Sohn fährt seit einem
Jahr unfallfrei Auto und ist somit noch in der Probezeit.Eine schriftliche Äußerung wg. fahrlässiger Körperverletzung aufgrund Par. 229 StGB wurde heute per Post zugestellt.
Frage: Mit welcher Strafe hat er zu rechnen?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Der Strafrahmen der fahrlässigen Körperverletzung gemäß § 229 StGB sieht ein Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vor.
Auf Grund der recht kurzen Sachverhaltsschilderung kann diesbezüglich keine abschließende Prognose abgegeben werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es bei einem Ersttäter (keine einschlägigen Vorstrafen), welcher sich geständig einlässt und Reue zeigt, bei einer Geldstrafe bleibt. Auch der eigene Schaden Ihres Sohnes, dieser verletzte sich selbst und beschädigte sein Kfz, kann strafmildernd berücksichtigt werden.

Laut Bußgeldkatalog erwarten ihren Sohn daneben ein Bußgeld in Höhe von € 50,- sowie drei Punkte, da er die Vorfahrt nicht beachtete und hierdurch einen Vorfahrtsberechtigten gefährdete.
Außerdem steht zu erwarten, dass ihn die zuständige Fahrerlaubnisbehörde gemäß § 2 a Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 StVG (Straßenverkehrsgesetz) zur Teilnahme an einem Aufbauseminar (Nachschulung) verpflichten wird.

Bitte beachten Sie, dass obige Ausführungen aufgrund fehlender Kenntnis der Bußgeld- und Strafakte nur eine erste Einschätzung des Sachverhaltes darstellen kann.
Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
www.kanzlei-kaempf.net

Neu

Darf's noch eine Frage mehr sein?

Viele oder regelmäßige Fragen? Mit der Frag-einen-Anwalt.de Flatrate unbegrenzt Fragen stellen.
Sie haben ein Problem, von dem Sie wissen, dass noch mehr Fragen kommen? Sie sind Handwerker, Arzt, Freiberufler oder Gründer? Dann sollten Sie sich das mal näher anschauen.
Details anschauen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64651 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde ausführlich und sogar noch mitten in der Nacht beantwortet. Top Empfehlung und vielen Dank für die schnelle Hilfe! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich kann die Anwältin sehr empfehlen, meine Fragen würden so beantwortet wie ich es mir vorgestellt habe. So ausführlich wie nötig, so wie möglich. Sehr gut. Danke. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles bestens ...
FRAGESTELLER