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Gewährleistung für gebrauchte PKW Ersatzteile

09.05.2010 21:19 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Hallo,

ich bin selbst Ersatzteilehändler.....

vor ca. 3 Monaten habe ich einen gebrauchten PKW Motor verkauft.

vor. ca. 2 Wochen schrieb mir der Kunde eine Email:
Zitat"Hallo, ich habe eine Frage. Der Motor den wir bei ihnen gekauft haben läuft bis jetzt sehr gut. es gibt nur ein Problem, er klingt beim gasgeben wie ein Dieselmotor, was kann das sein?"

darauf hin habe ich Ihn geschrieben er solle mal in eine Werksatt fahren und dies Prüfen lassen.

Kunde:"Sehr geehrter Herr xxx,

Motor hat einen Lagerschaden, nicht reparabel.

Wenn Sie uns einen anderen Motor zusenden, und die Fa. xxx den einbaut, tragen Sie die geamten Kosten die im zusammenhang mit der Lieferung und dem Einbau entstehen?"



Jetzt meine Frage:
inwieweit muss ich für die Kosten für Ersatzmotor/Lieferung/Einbau aufkommen?
Motor war gebraucht
vor 3 Monaten verkauft


vielen DANK

Sehr geehrter Fragesteller,

Da der Motor offensichtlich mangelhaft ist, stehen dem Käufer Gewährleistungsrechte zu.

Der Käufer kann grundsätzlich zunächst die Lieferung eines Ersatzmotors verlangen (§§ 437 Ziff. 1 , 439 BGB ). Dies ist auch beim Stückkauf gebrauchter Sachen nicht von vornherein ausgeschlossen. Eine Ausnahme macht die Rechtsprechung allerdings beispielsweise bei Gebrauchtwagen, die sich der Käufer individuell ausgesucht hat: In dem Fall soll es nicht möglich sein, einen Wagen mit entsprechenden Charakteristika ersatzweise zu beschaffen. Übertragen auf Ihren Fall wäre dem Käufer ein Nachlieferungsanspruch nur dann abgeschnitten, wenn er sich den Motor gezielt nach Besichtigung bei Ihnen ausgesucht hätte. Wenn er über einen Katalog o. ä. bestellt hat, dann müssen Sie einen entsprechenden Motor als Ersatz liefern.

Die Kosten für den Ausbau des alten und Einbau des nachgelieferten Motors müssen Sie allerdings nicht ohne Weiteres tragen. Zum Nacherfüllungsanspruch nach § 439 BGB gehören diese Kosten nicht. Sie müssen als Verkäufer insofern nur die Transportkosten tragen.

Die weiteren Kosten kann der Käufer nur aufgrund eines Schadensersatzanspruchs ersetzt verlangen. Das setzt voraus, dass Sie hinsichtlich des Mangels ein Verschulden trifft oder Sie eine Garantie für die Funktionsfähigkeit versprochen haben. Ob diese Voraussetzungen gegeben sind, lässt sich anhand Ihrer Schilderung nicht einschätzen. Im Zweifel sollten Sie die Erstattung dieser Kosten verweigern.

Bieten Sie dem Käufer an, einen Ersatzmotor auf Ihre Kosten nachzuliefern. Falls es zum Streit über weitere Kosten kommt, sollten Sie einen Anwalt hinzuziehen.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt

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