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Pachtvertrag - Generalvollmacht

02.02.2006 14:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille


Guten Tag ,
Meine Mutter hat mich mit einer notariellen Urkunde bevollmächtigt :
Generalvollmacht , Patientenverfügung , Aufenthaltsbestimmungsrecht ,Betreuungsverfügung sind enthalten.
Ich habe das Wohnhaus meiner Mutter , die im pflegeheim lebt , innerhalb des letzten Jahres renoviert .das Geld stammte aus dem Vermögen meiner Mutter .
Zu dem Haus gehören Stallungen , eine alte Mühle ( teilweise immer noch mit Mängel) und Wiesengrund .
Dies soll nun verpachtet werden .
Meine Fragen :
1. Wie sichere ich mich ab ,wenn der Pächter Geld investiert und meine Mutter innerhalb der Pachtzeit stirbt.Mein Bruder ist Miterbe .Oder es zu vorzeitigen Auflösung des Mietvertrages kommt ?
Kann der Pächter mich regresspflichtig machen ?

2. Teilweise sind immer noch Baufälligkeiten auf dem Landwirtschaftlichen Grundstück .
Wie sichere ich dies vertragsmäßig ab ?
Wie kann ich mich gegen unfälle absichern ?
3. muß ich trotz Generalvollmacht die Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes einholen ?
4. Kann ich die Eigenleistung bei der Renovierung geltend machen . Wenn ja wie und zu welchem Zeitpunkt ?
Eingrenzung vom Fragesteller
02.02.2006 | 14:10

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Sehr geehrter Damen und Herren,

wir beantworten Ihre Fragen wie folgt:

Frage 1:
Dies ist eine Frage der Vertragsgestaltung mit dem Pächter. Es hängt auch davon ab, was der Pächter wofür inverstiert. Die Frage ist viel zu allgemein, als daß man Sie bei diesem Einsatz ausreichend beantworten kann.

Frage 2:
Wenn das Objekt immer noch Mängel hat, können Sie sich nur dadurch absichern, daß der Pächter in Kenntnis dieser Mängel das Objekt mietet. Sinnigerweise wird die Kenntnis auch in das Übergabeprotokoll mit aufgenommen. Andernfalls kann er Mängelbeseitigung, Schadenserssatz etc geltend machen.

Frage 3:
Nach meine Auffassung müßte für Teilbereiche ein Vormund und für die gerichtlichen Angelegenheiten ein Verfahrenspfleger bestellt werden.

Frage 4:
Sie können die Leistungen geltend machen, wobei ihre Mutter eine neutrale Person zur Seite gestellt bekommt, die für Ihre Mutter die notwendigen Erklärungen abgibt.
Denn andernfalls machen Sie Ansprüche gegen Ihre Mutter geltend, wobei Sie Ihre Mutter vertreten. Dies kann nicht richtig sein.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


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