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festes Testament Alleinerbe Streit Bekannte soll bedacht werden


| 15.06.2007 15:45 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Frau X hat vor ca.30 Jahren mit ihrem Ehemann ein gemeinsames Testament gemacht , worin , nach gemeinsamer Änderung , ihre Nichte als Alleinerbin eingesetzt wurde . Das Testament kann nicht geändert werden , da der Ehemann verstorben ist und keine entsprechende Formulierung gewählt wurde , das der überlebende Ehepartner das Testament allein ändern kann .

Aus verschiedenen Gründen ist Frau X ( 90 Jahre alt ) sehr von ihrer Nichte enttäuscht worden und möchte nun einer Bekannten , die ihr seit Jahren hilft - im Haushalt , beim Einkauf , Fahrten zum Arzt etc.- den Grossteil ihres Eigentums zukommen lassen .

Ihre Nichte , die Alleinerbin , soll möglichst wenig erhalten , da sie bisher nichts für ihre Tante , Frau X , getan hat sondern sich nur gemeldet hat , wenn sie Geld brauchte .

Eine Schenkung ist erst nach 10 Jahren wirksam , kann daher hier aufgrund des Alters von Frau X wohl eher nicht in Betracht gezogen werden .

Frage : Gibt es eine rechtliche Auswegmöglichkeit , wegen des Testaments , ihrer Bekannten als Dank für die Hilfe/Freundschaft an ihrer Hinterlassenschaft teilhaben zu lassen ( möglichst viel ) ,vieleicht über eine Verfügung - Vollmacht zu Lebzeiten ?

Hilfreich wäre eine Antwort in der Art :

Nein es gibt keinen Aus-, Umweg wegen des gültigen Testaments .

Ja es gibt folgende rechtliche Möglichkeiten ..... , die Bekannte zu bedenken , trotz der Nichte als Alleinerbin im Testament .

Im voraus vielen Dank für Ihre Bemühung .

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Sehr geehrter Fragesteller,

Im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Voarb Pflicht- und Anstandsschenkungen, also zB zum Geburtstag, unterliegen nicht der Rückforderung.
Der Erblasser kann gem. § 2286 BGB selbst nach Abschluss einer bindenden Verfügung in einem gemeinschaftlichen Testament grds weiterhin durch Rechtsgeschäft unter Lebenden über sein gesamtes Vermögen frei verfügen und der Erblasser keine Beeinträchtigungsabsicht hat, dem Erbanwärter die Vorteile der Erbeinsetzng zu entziehen. Ein Eigeninteresse des Erblassers wurde von der Rechtsprechung zB bejaht in dem Fall, durch Zuwendungen die jüngere Ehefrau zwecks Betreuung und Pflege an sich zu binden.
In der Praxis ist häufig zudem problematisch, dass eine Person, die nicht Erbanwärterin ist, Kontovollmacht besitzt und Geld abhebt, ohne dass später nachvollzogen werden kann, on das Geld für den Erblasser bestimmt war oder für die Person selbst.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.

Mit besten Grüßen
RA Hermes
BLaw (Bern)

www.kanzlei-hermes.com

Nachfrage vom Fragesteller 16.06.2007 | 15:15

Also Geburtstags-,Weihnachtsgeschenke etc. dürfen nicht zurückverlangt werden .

Frau X ist weiterhin geschäftsfähig , aber Sie möchte ihrer Bekannten nichts verkaufen , sondern zuwenden als Dank .

Eine Ehe kommt nicht in Frage , eine Kontovollmacht kann Probleme bringen .

Das Testament wurde beim Amtsgericht hinterlegt zur Verwahrung .

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.07.2007 | 13:49

Eine Rücknahme der Hinterlegung wäre nur durch beide Testatoren möglich.

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"Habe Rückfrage durch Fehler zu früh beendet und dadurch die Frage nicht gestellt , diese ist :
Kann Frau X die Herausgabe des Testaments vom Amtsgericht verlangen ?
Ich fände es sehr freundlich , wenn Sie mir diese auf unüblichen Weg gestellte Nachfrage beantworten .
Danke für Ihr Verständis



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