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fehlerhafte Honorarüberweisung

| 18.08.2009 10:22 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


09:58
Ich habe eine Honorarüberweisung erhalten, die mir nicht zusteht, es scheint sich um ein "Fehler im System" zu handeln. Bin ich verpflichtet -von mir aus- dies richtigzustellen und aktiv zurückzuzahlen solange es nicht zurückgefordert wird?
18.08.2009 | 10:42

Antwort

von


(140)
Saarlandstraße 62
44139 Dortmund
Tel: 0231 580 94 95
Web: http://www.rechtsanwalt-do.de
E-Mail:

Geehrte Fragestellerin,

unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und Ihrer Sachverhaltsdarstellung nehme ich wie folgt Stellung:

Verpflichtet sind Sie zwar nicht. Wenn Sie das Geld behalten und ausgeben, laufen Sie Gefahr es später doch zurückzahlen zu müssen. Denn in der Regel hat der Zahlende einen Rückforderungsanspruch (aus §812 I BGB wegen ungerechtfertigter Bereicherung), wenn die Zahlung grundlos erfolgte und der Empfänger dies erkennen konnte. Solche „Überzahlungen“ werden gewöhnlich auch früher oder später erkannt und zurückgefordert.
Weil derjenige, der gezahlt hat, einen Fehler gemacht hat und es quasi seine „Schuld“ ist, dass ein unberechtigter Geld bekommen hat, braucht ein Empfänger, der dachte, er bekäme das Geld zu Recht, nur den Teil des Geldes zurückzahlen, den er noch hat; er also noch nicht gutgläubig ausgegeben hat (§§818 III, 819 BGB).
Da Sie wissen, dass es eine unberechtigte Zahlung ist, können Sie dies leider nicht einwenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick geben und meine Antwort hat Ihnen weiter geholfen. Noch Fragen? Dann nutzen Sie die kostenlose Nachfragefunktion.
Wenn ich Sie in der Sache vertreten soll, rufen Sie mich gerne an. Sie können mir auch eine Email z.B. mit einer Rückrufbitte schicken. Ich melde mich dann bei Ihnen.

Bitte bedenken Sie, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Zu einer umfassenden Beratung gehört, gemeinsam alle relevanten Informationen zu erarbeiten. Das kann diese Plattform nicht leisten. Hier soll nur eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen gegeben werden. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Tatsachen bei Ihrer Schilderung kann sich eine ganz andere rechtliche Beurteilung ergeben.




Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Belgardt
Rechtsanwalt



Kanzleianschrift:
Großholthauser Str. 124
44227 Dortmund

Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: 0231. 580 94 95
Fax: 0231. 580 94 96
Email: info@ra-belgardt.de


Nachfrage vom Fragesteller 19.08.2009 | 09:25

Vielen Dank! Gibt es Faustregeln wie lange der Rückforderungsanspruch besteht, kann er "verjähren"?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.08.2009 | 09:58

Im Zivilrecht beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist drei Jahre.
Diese regelmäßige Verjährungsfrist beginnt am Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste. Das dürfte hier das Ende diesen Jahres sein.

MfG

Bewertung des Fragestellers 27.08.2009 | 10:11

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ANTWORT VON

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44139 Dortmund
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Nachbarschaftsrecht, Miet und Pachtrecht