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falsches Datum bei Kündigung angegeben


10.09.2017 15:25 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn



Sehr geehrte Damen und Herren,

bei einer Kündigung eines Arbeitnehmers habe ich die folgende Formulierung verwendet;

"...hiermit kündige ich das mit Ihnen bestehende Arbeitsverhältnis ordentlich und fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Dies ist nach meiner Berechnung der 15.10.2017..."

Nachher habe ich aber gemerkt, dass ich leider das falsche Datum angegeben habe. Das Datum müsste 31.10.2017 lauten.

Meine Frage ist nun: soll ich ein neues Kündigungsschreiben verfassen mit dem richtigen Datum und dem Arbeitnehmer per Einschreiben zuschicken? Wie soll die Formulierung lauten und sollte auf das erste Schreiben Bezug genommen werden?

Vielen Dank
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Sehr geehrter Ratsuchender,

für die Beantwortung Ihrer Frage ist entscheidend, ob der 15. ein zulässiger Kündigungstermin war oder nicht.

-War der 15. ein zulässiger Termin, geht die erneute Kündigung ist Leere, wenn nicht der Arbeitnehmer damit einverstanden ist.

Nichtsdestotrotz können Sie ein neues Kündigungsschreiben verfassen. Wenn der Arbeitnehmer darauf besteht, dass das Arbeitsverhältnis am 15. endet, ist das dann so.

-War der 15. kein zulässiger Termin, greift die Kündigung "fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt". (BAG, Urteil vom 20.01.2016, 6 AZR 782/14)
Nehmen Sie dennoch Bezug auf die falsche Kündigungsfrist, schreiben von Ihrem Irrtum und kündigen "nach meiner Berechnung" zum 31.10.

Ein Einschreiben ist nicht sicher, wenn die Gegenseite den Zugang der Kündigung bestreitet.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt
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