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falsche anschuldigungen der schule

07.05.2013 14:52 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.


Hallo,
ich erlebe es schon ein paar Jahre an unserer Grundschule, das dieLehrer und auch die Direktorin mir und meiner Tochter Dinge unterstellen,die nicht stimmen.Sie stützen sich dabei auf Aussagen dritter, sogar Dinge die ich privat getan oder gesagt haben soll, kommen da auf den Tisch.
Wenn ich richtig stelle, das es nicht stimmt,wird mir nicht geglaubt. Außerdem spricht es sich an der Schule herum. Da die Lehrerin sich mit manchen Eltern acuh privat trifft, wird der Kreis "der Mitwisser" immer größer und die Anschuldignungen hören nicht auf. Was kann ich tun?
Ist das nicht üble Nachrede oder sowas?

Sehr geehrte Ratsuchende Familie,

besten Dank für die Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes gerne wie folgt beantworten möchte.

Üble Nachrede ist wenn jemand in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist.

Sie sprechen ganz allgemein von "Dingen", die nicht stimmen. Aus der Ferne betrachtet kann das üble Nachrede sein, muss es aber nicht. Es kommt jeweils darauf an, was behauptet worden ist.

Was können Sie tun?

1. Beweise sammeln.

2. Eine Aussprache mit dem entsprechenden Lehrer suchen, denn Sie sollten/müssen den Dienstweg einhalten. Dies sollten Sie aber offensiv tun und klar stellen, dass Sie ein solches Verhalten nicht dulden, da Lehrer als Beamte zur Neutralität verpflichtet sind.

3. Nach einer fruchtlosen Aussprache mit dem Lehrer ein Gespräch auch mit der Schulleitung suchen.

4. Zu guter letzt eine Stellungnahme der Landesschulbehörde anfordern.

Von einer Strafanzeige würde ich abraten, da es sich bei übler Nachrede um ein Privatklagedelikt handelt und die Staatsanwaltschaft mit großer Wahrscheinlichkeit das Verfahren einstellen und auf den Privatklageweg verweisen wird. Dort müssen Sie dann finanzell in Vorliestung gehen.

Wenn Sie diesen Weg beschreiten, dann ist davon auszugehen, dass die Situation weiter eskalieren könnte.

Als aller letzte Möglichkeit bliebe, Ihre Tochter an eine andere Schule zu schicken.

Auch möchte ich anraten zu analysieren, um welche Art von Anschuldigung es sich handelt. Vielleicht ist Ihre Tochter doch nicht das unbeschrieben Blatt, für die Sie es halten.

Ich möchte abschließend darauf hinweisen, dass Antworten im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Orientierung darstellen, deren Einschätzung auf Ihren Angaben beruht.

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