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faire Regelung eines Hauses und Kosten/ehevetrag?


24.09.2007 20:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind seit 15j. i.2.Ehe verheiratet.
Wir wollen gemeinsam eine klare Regelung.
Das gebrauchte Haus wurde damals gekauft, vor der Heirat.
Der Mann gab ein Teil seines Vermögens (aus Grundstückverkauf), das haus wurde auf den Namen der jetzigen Frau alleine im Grundbuch gekauft und eingetragen. (Grund: evtl. Erbstreitigkeiten aus der 1. Ehe des Mannes und Kinder).
Der restliche Teil wurde gemeinsam als Darlehen aufgenommen.
Dafür haften beide.
Wie kann man nun im Falle einer Trennung die Regelung treffen, dass der Mann, der die Kosten sowieso zum Großteil trägt, dann später Eigentümer werden kann? (vor Trennung/Scheidung).
Wie kann man beide Seiten absichern?
Ehefrau im Falle am tag x Entlastung aus der Haftung?
Ehemann, Absicherung, dass er das Haus behalten kann?
Jetzt ist derzeit noch kein Stress, aber durch die erste Scheidung sind beide mehr oder weniger in schlechte Erinnerung geblieben.
Es soll jetzt alles geregelt werden und so wenig wie möglich an Kosten verursachen.



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Sehr geehrte Rechtssuchende,
sehr geehrter Rechtssuchender,

ich bedanke mich für Ihr Interesse an der online-Rechtsberatung in
dieser Form.
Auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts und unter
Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich als Fachanwältin für
Familienrecht Ihre Rechtsanfrage wie folgt:

1. Um eine faire Regelung zu treffen, wäre es zunächst einmal erforderlich, dass Sie sich über die gesetzliche Lage informieren, d.h. wie wäre es nach dem Gesetz im Falle einer Ehescheidung. Die Frau bliebe Alleineigntümerin des Hauses, der Ehemann hat vermutlich dann Zugewinnausgleichsansprüche gegen die Ehefrau, wenn hier keine ausgewogene Regelung gefunden wird, eventuell noch Ausgleichansprüche wegen unbenannter Zuwendung (das Haus) wegen Wegfall der Geschäftsgrundlage. Dies ist aber eher der Ausnahmefall.
Auf der anderen Seite stehen noch Ansprüche auf Zahlung von ehegattenunterhalt im Raum, von demjenigen der weniger verdient als der andere.

2. Wenn das Haus an den Ehemann übertragen werden soll, kann beim Aushandeln einer Ausgleichszahlung an die Ehefrau über alle diese verschieden Ansprüche verhandelt werden. D.h. die Parteien sollten sich überlegen, welchen WErt das Haus derzeit hat. Dann sollten überschlägig etwaige Zugewinnausgleichansprüche des Ehemannes gegen die Ehefrau von dem Wert in Abzug gebracht werden, der noch verbleibende Wert kann an die Ehefrau als Ausgleichszahlung gezahlt werden. Das Grundstück kann beim Notar übertragen werden im Rahmen einer gesamten Trennungs- und Ehescheidungsvereinbarung und in diesem Zuge sollte der Zugewinn abschließend geregelt werden und die Ausgleichszahlung. Diese Vereinbarung ist unabhängig von der Ehescheidung, für den Rest der Zeit kann Gütertrennung vereinbart werden. Das Haus sollte erst rechtgültig übertragen werden, wenn die Ausgleichszahlung an die Ehefrau geflossen ist. Ebenfalls sollte in diesem Vertrag der Unterhalt geregelt werden.

3. Hinsichtlich der Banken sollte sich vorab erkundigt werden, ob die Ehefrau aus der Schuld entlassen wird, sollte dies nicht geschehen, kann im Vertrag Freistellung im Innenverhältnis vereinbart werden. Dies ist aber für die Ehefrau keine sichere Lösung, da sie dann immer noch von den Banken in Anspruch genommen werden kann. Dann sollte der Ehemann sie zusätzlich absichern, z.b. Lebensversicherung.

4. Bitte beachten Sie, dass meine Ausführungen sich an den gesetzlichen Regelungen orientieren. Natürlich können von Ihnen aber auch andere Fairness-kriterien aufgestellt werden, die zu einer anderen Regelung führen. Sie haben hier die Möglichkeit ganz individuelle Vereinbarungen zu treffen.

5. Bitte beachten Sie, dass der von Ihnen dargestellte Sachverhalt eine sehr komplexe Angelegenheit ist. Hier aber nur erste Anhaltspunkte gegeben werden können.Meine Antwort basiert auf den Information, die mir von Ihnen zur Verfügung gestellt wurde. Eine
allumfassende Ermittlung des Sachverhalts ist für eine verbindliche
Einschätzung zwingend notwendig aber im Rahmen einer Beratung über
Frag-einen-Anwalt unmöglich.
Zum einen können bestimmte weitere zu ergründende Tatsachen derart von
Bedeutung sein, dass sie zu einem anderen Ergebnis führen.

Gerne stehe ich Ihnen für eine allumfassende Beratung zur Verfügung, ebenfalls kann ein Vertrag von mir entworfen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Hülsemann
Fachanwältin für Familienrecht
Rechtsanwältin
Wirtschaftsmediatorin (IHK)
Bankkauffrau (Bankhaus Metzler)
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