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fahrlässige Körperverletzung


21.01.2005 16:02 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



also ich hab meinen führerschein schon einmal verloren, hab mit fast 2 promille (im alter von 18; hatte führerschein erst einen monat) einen unfall gebaut (hab drei bäume von einer verkehrsinsel umgefahren), daraufhin musste ich vor gericht mein führerschein war insgesamt 14 monate weg und ich musste nachschulung und mpu machen. Hab Mpu bestanden und führerschein und nun 4 Jahre probezeit wiederbekommen... ca. 8 Monate später bin ich von ner nebenstraße auf eine hauptstraße als rechtsabbieger eingebogen und habe einen fahrradfaher übersehen, dieser hatte sich nur leicht verletzt (kleiner kratzer und an der stelle war seine radhose kaputt: schaden von 60 euro), der staatsanwalt hat nun anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung erhoben und gerichtstermin vor dem jugendgericht ist anberaumt...
Meine fragen dazu:
ist mein führerschein jetzt weg?
wenn nicht wie hoch ist dann das strafmaß?
und sollte ich mir lieber einen anwalt nehmen?

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie bereits während der Probezeit einen sog. A-Verstoß (Fahren unter Alkohol) begangen haben und daraufhin die MPU angeordnet wurde und Sie nunmehr einen weiteren sog. A-Verstoß (Vorfahrtsverletzung mit Gefährdung eines Anderen) innerhalb der Probezeit von 4 Jahren begangen haben, wird Ihnen der Führerschein wohl entzogen. Ein neuer Führerschein wird dann frühestens nach Ablauf von 3 Monaten nach Abgabe des alten Führerscheins erteilt.

Im Übrigen steht noch zu besorgen, dass Ihnen im Rahmen der Strafverhandlung vor dem Jugendgericht die Fahrarlaubnis nach § 69 StGB entzogen und eine Sperre nach § 69a StGB von mindestens 6 Monaten erteilt wird.

Nach Jugendstrafrecht dürfte das Strafmaß für die fahrlässige Körperverletzung nicht allzu hoch ausfallen. Ich denke es wird allenfalls zu einer Verurteilung zu gemeinnütziger Arbeit kommen. Hier ist jedoch entscheident, welche Maßnahme das Gericht als erzieherisch am wirksamsten erachtet.

Sie sollten sich einen Verteidiger nehmen. Dieser hat die Möglichkeit nach Akteneinsicht und einem Gespräch den für Sie optimalen Weg zu beschreiten.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
www.net-rechtsanwalt.de
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